Manchester United nach Pleite im Europa-League-Finale gegen Tottenham Hotspur am Boden: Eine Schande für den englischen Fußball

Manchester United verliert das Europa-League-Finale gegen Tottenham Hotspur und "krönt" damit die schlechteste Saison seit 1973/74. Rein sportlich war die 0:1-Pleite in einem Spiel auf generell sehr niedrigem Niveau ein Offenbarungseid. Vom einstigen Giganten ManUnited ist nichts mehr übrig. Rúben Amorim, erst seit November 2024 Teammanager der Red Devils, stellte sein Amt zur Verfügung.

United-Coach Amorim stellt klar: "Ich werde nicht kündigen"

Quelle: Perform

Bruno Fernandes, Harry Maguire und all die anderen Spieler von Manchester United holten sich griesgrämig ihre Silbermedaillen ab, die Bilder der jubelnden Helden von Tottenham Hotspur konnten sie kaum ertragen.
Statt eine schreckliche Saison mit dem Europa-League-Titel zu retten, steht United nach dem 0:1 (0:1) im "Battle von Bilbao" vor einem Scherbenhaufen.
"Das ist sehr hart für uns und unsere Fans. Aber wir müssen uns auf die Zukunft konzentrieren", sagte der frustrierte United-Teammanager Rúben Amorim.
Der Traditionsklub, dem auch der legendäre Manager Sir Alex Ferguson auf der Tribüne kein Glück brachte, muss sich nach diesem schmerzhaften Ende einer furchtbaren Saison neu erfinden.

United "eine Schande für sich selbst"

Die Pleite gegen Tottenham war wettbewerbsübergreifend bereits die 20. Niederlage in dieser Spielzeit, mehr kassierte United mit 22 zuletzt in der Saison 1973/74 - damals stieg der Klub ab.
Auf der Insel hagelte es heftige Kritik am ehemaligen Fußball-Giganten. "United ist eine Schande für sich selbst, die Fans, Sir Alex Ferguson und den englischen Fußball", schrieb die britische "Daily Mail". Der "Independent" stellte fest: "Nur unfähige Spieler, die unter ihrer Leistung blieben, allein mit ihren Gedanken. Manchester United ist nur noch ein Zwerg." 
Platz 16 in der Abschlusstabelle der Premier League, keine Trophäe und kein europäischer Fußball in der kommenden Saison - es regiert die totale Tristesse in Manchester.

Uniteds Zukunft? Fernandes zuckt mit den Schultern

TV-Experte Rio Ferdinand, der mit United unter anderem 2008 die Champions League gewann, urteilte: "Eine katastrophale Saison, die mit einer schlechten Note endet. Aber ich denke nicht, dass Manchester genug getan hat, um den Titel zu verdienen. Man kann nicht erwarten, einen Pokal zu gewinnen, wenn man so zurückhaltend spielt."
Kapitän Bruno Fernandes, einer der wenigen Spieler im Kader von internationalem Format, sprach von einem "sehr schmerzhaftem Abend für uns, den Klub und unsere Fans".
Wie es in Manchester weitergeht? Fernandes zuckte mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Wir müssen uns erst mal sammeln und dann neu angreifen. Aber wir haben sehr viel Arbeit vor uns", sagte der Portugiese.
Amorim war so frustriert, dass er direkt nach dem Spiel seinen Rücktritt anbot. "Wenn Vorstand und Fans der Meinung sind, dass ich nicht der Richtige bin, werde ich am nächsten Tag gehen, ohne über eine Entschädigung zu sprechen", sagte er, stellte jedoch auch klar: "Aber ich werde nicht kündigen. Ich bin von meinem Job überzeugt. Und wie Sie sehen, werde ich an meiner Arbeitsweise nichts ändern."
(mit SID)
picture

Iniesta schwärmt von Flick: "Einer der besten Trainer"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung