Ex-Bundesliga-Stars im Ausland mit Can, De Bruyne, Özil, Kroos, Sané, Gündogan - die #Grenzgänger
Wie schlagen sich die ehemaligen Bundesligastars bei ihren Klubs im Ausland? Die #Grenzgänger geben Aufschluss. Diesmal mit Mesut Özil, der im Gegensatz zu Emre Can eine Gala-Pause einlegte. Leroy Sané und Ilkay Gündogan belebten Manchester City, Kevin De Bruyne schaffte das nicht. Marc-André ter Stegen spielte trotz zweier Gegentore tadellos, Lukas Podolski setzte keine Impulse.
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England
Mesut Özil (FC Arsenal): Der Weltmeister befindet sich in einer überragenden Form. Am Mittwoch markierte er beim Champions-League-Auftritt gegen Ludogorets (6:0) einen Hattrick, in seinen bisherigen 91 Ligaspielen für Arsenal war er an 51 Toren (18 Treffer, 33 Assists) direkt beteiligt.
Gegen den FC Middlesbrough (0:0) erlebte Özil jedoch nicht gerade einen Sahnetag: kaum nennenswerte Szenen und ebenso wie seine Offensiv-Partner große Probleme mit den dicht gestaffelten Gästen. Aktuelle Form: 85 Prozent
Shkodran Mustaf (FC Arsenal): Der 24-Jährige zeigte eine gemischte Leistung. Mehrfach verteidigte er klasse, einige Male jedoch auch ungeschickt. Nach seinem Fehler im Spielaufbau wurde es kurz vor dem Strafraum gefährlich, weswegen er sich nur mit unfairen Mitteln zu helfen wusste und aufgrund eines rüden Foulspiels zurecht Gelb sah. Mustafi hatte beachtliche 96 Ballkontakte und brachte davon knapp 85 Prozent an den Mann. Aktuelle Form: 80 Prozent
Leroy Sané (Manchester City): Der Youngster gehörte zu den wenigen Lichtblicken beim 1:1 gegen den FC Southampton. Sané durfte von Beginn an auf dem linken Flügel ran und wurde erst in der Nachspielzeit ausgewechselt. Er war gut integriert und tankte sich einige Male bis zur Grundlinie durch, von wo aus er Sergio Agüero und später Kelechi Iheanacho suchte. Letzteren fand er dann auch und bereitete den einzigen City-Treffer vor. Für Sané war's die erste Torvorlage in der Premier League. Aktuelle Form: 70 Prozent
Ilkay Gündogan (Manchester City): Ebenso wie Nationalmannschaftskollege Sané gehörte auch der ehemalige Dortmunder zu den besten Pep-Guardiola-Schützlingen. Gündogan spielte die meisten Schlüsselpässe aller Protagonisten und war zudem mit 95,2 Prozent angekommener Zuspiele der passsicherste Akteur (mal abgesehen von Nolito, der nur eine Ballberührung hatte und mit seinem Pass das Ziel fand). Der 25-Jährige hatte 98 Ballaktionen und scheiterte mit einem Distanzschuss knapp an Fraser Forster. Aktuelle Form: 75 Prozent
Kevin De Bruyne (Manchester City): Der Belgier konnte nach überstandener Oberschenkelverletzung noch nicht an die guten Leistungen aus den ersten Saisonspielen anknüpfen. Auch im dritten Spiel nach seiner Rückkehr überzeugte er nicht und sorgte für kaum Offensivszenen. Nennenswert war lediglich eine scharfe Freistoß-Hereingabe. Das war auch Guardiola, der den Ex-Wolfsburger vor wenigen Wochen mit Weltfußballer Lionel Messi verglich, zu wenig: Auswechslung nach 45 Minuten. Aktuelle Form: 40 Prozent
Vincent Kompany (Manchester City): Erstmals seit April stand der Kapitän in der Liga wieder in der Startaufstellung. Eine Woche zuvor wurde er nach auskurierter Leistenverletzung in der Nachspielzeit eingewechselt. Für viele war der Einsatz des hochgewachsenen Innenverteidigers überraschend, weil Guardiola nicht gerade als sein größter Fan gilt. Beim haarsträubenden Fehlpass von Abwehrkollege John Stones, der zum einzigen Gegentreffer führte, sah auch Kompany nicht gut aus. Er machte unerwartet einen Schritt nach vorne und hatte so keine Chance, das miserable Zuspiel zu erreichen. Aktuelle Form: Ohne Bewertung, da er lange ausfiel
Pierre-Emile Højbjerg (FC Southampton): Zum zweiten Mal in Folge stand der Däne in der Liga nicht in der Anfangself. Im Gegensatz zum 3:1 über den FC Burnley, wurde Højbjerg gegen ManCity aber zumindest eingewechselt (67.). Anschließend fokussierte sich der Ex-Profi des FC Bayern München genauso wie seine Mitspieler auf die Ergebnisverwaltung. Højbjerg agierte unauffällig sowie solide und hatte die beste Passquote (93,8 Prozent) aller "Saints". Aktuelle Form: 60 Prozent
Loris Karius (FC Liverpool): Das 2:1 über West Bromwich Albion wirkt knapper als es war - Liverpool dominierte und machte es unnötig spannend. Keeper Karius verlebte einen ruhigen Arbeitstag, beim Anschlusstor nach einer Ecke blieb er auf der Linie und war chancenlos. Aktuelle Form: 75 Prozent
Joel Matip (FC Liverpool): Im Verbund mit Innenverteidigerkollege Dejan Lovren zeigte Matip bei West Broms hohen Bällen keine Schwäche. Der Eindruck verfestigt sich: Jede Partie in der Premier League macht ihn stärker. Aktuelle Form: 85 Prozent
Emre Can (FC Liverpool): Am Wochenende das Herz von Jürgen Klopps Mannschaft. Leitete beide Tore mit überlegten Zuspielen ein, auch ansonsten präsent und proaktiv. Scheiterte mit einem Abschluss (65.), strukturierte und initiierte. Seine beste Leistung der Saison. Aktuelle Form: 90 Prozent
Roberto Firmino (FC Liverpool): Nicht viel mehr als Pech, dass es der frühere Hoffenheimer nicht zum Torschützen brachte. Couragierter Auftritt, Vorarbeit zur Führung von Sadio Mané (20.), machte viel - und machte vor allem viel Gescheites. Aktuelle Form: 85 Prozent
Bastian Schweinsteiger (Manchester United): Nichts Neues vom Weltmeister, der bei der 0:4-Abreibung beim FC Chelsea ebenso wie Henrich Mchitarjan erneut nicht im Aufgebot stand. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
Granit Xhaka (FC Arsenal): Gesperrt und daher nicht im Kader. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
Per Mertesacker (FC Arsenal): Der Weltmeister fehlt nach wie vor verletzungsbedingt. Aktuelle Form: Ohne Bewertung
Spanien
Ivan Rakitic (FC Barcelona): Kam für den verletzten Andres Iniesta früh in die Partie beim FC Valencia (3:2) und machte ein richtig gutes Spiel. Rakitic zog die Fäden im Zentrum und war auch in der Offensive sehr präsent - er legte einen Messi-Treffer direkt vor. Aktuelle Form: 85 Prozent
Marc-André ter Stegen (FC Barcelona): Der deutsche Keeper war trotz zweier Gegentore nur selten gefordert, aber zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Ein solider Auftritt des Torhüters. Aktuelle Form: 80 Prozent
Toni Kroos (Real Madrid): Der deutsche Nationalspieler stand beim 2:1-Sieg der Königlichen gegen Athletic Bilbao 90 Minuten auf dem Feld. Zu Beginn dirigierte Kroos wie gewohnt das Spiel von Real , ehe er wie seine Nebenleute so etwas den Zugang zur Partie verlor und die ein oder andere Unkonzentriertheit in seinem Spiel hatte.
Gemeinsam mit Marcelo pushte der Ex-Bayer seine Elf dann aber wieder aus der Lethargie und hatte so seinen Anteil am Erfolg und der Rückkehr an die Tabellenspitze in der Primera Division. Aktuelle Form: 65 Prozent!
Türkei
Lukas Podolski (Galatasaray Istanbul): Das 0:1 gegen Trabzonspor war nicht eingeplant, Galatasaray verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. Weltmeister Podolski spielte durch, war bemüht, konnte seinem Team allerdings keine wirklichen Impulse verleihen. Aktuelle Form: 65 Prozent
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