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Jean-Philippe Mateta nach Horror-Foul im Krankenhaus: Ex-Mainzer nach Kopftreffer im FA Cup mit Sauerstoff versorgt
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Publiziert 01/03/2025 um 17:38 GMT+1 Uhr
Der frühere Bundesliga-Profi Jean-Philippe Mateta ist im englischen FA Cup brutal gefoult geworden und musste infolgedessen offenbar mit Sauerstoff versorgt werden. Nach einem heftigen Einsteigen von Liam Roberts, dem Torhüter des Zweitligisten FC Millwall, wurde der Angreifer von Crystal Palace mehrere Minuten lang auf dem Rasen unter anderem mit einer Beatmungshilfe behandelt.
Mateta von Millwall-Keeper schwer getroffen
Fotocredit: Getty Images
"Er ist bei Bewusstsein und liegt im Krankenhaus. Sein Ohr sieht schrecklich aus. Es ist eine sehr schwere Verletzung, wir hoffen das Beste für ihn", sagte Palace-Coach Oliver Glasner über den ehemaligen Profi des FSV Mainz 05.
Mateta gab indes leichte Entwarnung. "Es geht mir gut, ich hoffe, bald zurückzukommen. Stärker als je zuvor", gab der Klub eine Message des 27-Jährigen.
Vereinsboss Steve Parish übte gegenüber der "BBC" scharfe Kritik an Roberts. "Das ist die rücksichtsloseste Attacke auf einem Fußballplatz, die ich je gesehen habe. Ich denke, er sollte sich gründlich hinterfragen, dieser Junge, denn er gefährdet mit einer solchen Attacke einen Berufskollegen, vielleicht sogar sein Leben."
Wenige Minuten nach Anpfiff des Londoner Stadtduells war Roberts aus seinem Kasten gestürmt und hatte versucht, einen Ball auf Kopfhöhe von Mateta zu klären.
Dies misslang völlig: Statt den Ball zu treffen, erwischte er den 27-Jährigen, der sich in einem Laufduell mit einem gegnerischen Verteidiger befand und auf den Ball starrte, mit den Stollen seines linken Fußes seitlich am Kopf.
Roberts sah nach VAR-Eingriff die Rote Karte, zunächst war er nur mit Gelb verwarnt worden.
Crystal Palace gewinnt trotz Horror-Foul
Parish zog Vergleiche zu dem berühmten Zusammenstoß zwischen dem früheren DFB-Torwart Toni Schumacher und Patrick Battiston bei der WM 1982.
Vor 43 Jahren war Schumacher dem Franzosen rücksichtslos ins Gesicht gesprungen, der Stürmer wurde damals bewusstlos vom Platz getragen. "Es ist schwierig für mich, im Moment an etwas anderes zu denken, da JP (Mateta, Anm. d. Redaktion) im Krankenhaus liegt", sagte Parish. "Warum der Schiedsrichter auf den Bildschirm schauen musste, weiß ich nicht."
Mateta, der mit Frankreich im vergangenen Sommer Olympia-Silber gewonnen hatte, befand sich zuletzt in starker Form. Seit Anfang Januar hat er für das Team des früheren Frankfurter Trainers Glasner bereits acht Tore erzielt. Palace wurde seiner Favoritenrolle im Achtelfinal-Duell in Überzahl gerecht und gewann am Samstagnachmittag 3:1.
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(SID)
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