FC Bayern München verspätet zur Klub-WM in Katar gelandet - Hoeneß und Rummenigge äußern Kritik

Der FC Bayern München ist nach mehr als siebenstündiger Verspätung in Doha gelandet. Die Münchner waren nach dem Bundesligaspiel bei Hertha BSC (1:0) direkt aus der Bundeshauptstadt Richtung Klub-WM in Katar geflogen, hatten aber aufgrund einer Verspätung und des Nachtflugverbots in Berlin eine strapaziöse Anreise. FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß polterte bei "BR24sport".

Uli Hoeneß

Fotocredit: Getty Images

"Das ist ein Skandal, eine Unverschämtheit, bei so einer wichtigen Geschichte die Mannschaft wegen ein paar Minuten nicht starten zu lassen. Das ist ja kein Freundschaftsspiel, der FC Bayern vertritt den deutschen Fußball im Weltpokal", sagte der 69-Jährige angesäuert.
Aufgrund des starken Schneefalls in Berlin musste das Flugzeug enteist werden. Die Maschine war anschließend erst 30 Sekunden nach der noch erlaubten Startzeit startbereit.
So mussten die Spieler des Rekordmeisters die Nacht im Flugzeug verbringen und konnten erst am Samstagmorgen nach Katar abheben. Zudem musste der Flieger für einen Zwischenstopp in München landen, da die Crew ausgetauscht wurde.
Reaktionen der Spieler gab es noch keine. Jedoch hatte sich Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der "Bild"-Zeitung zu Wort gemeldet und ähnlich scharfe Kritik wie Hoeneß geäußert.
"Wir fühlen uns von den zuständigen Stellen bei der brandenburgischen Politik total verarscht", kritisierte Rummenigge und legte nach: "Die Verantwortlichen wissen gar nicht, was sie unserer Mannschaft damit angetan haben."
Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick spielt am Montag im Halbfinale der Klub-WM (ab 19 Uhr im Eurosport Liveticker) gegen den afrikanischen Champions-League-Sieger Al Ahly aus Ägypten.
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Quelle: Perform

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