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FIFA-Präsident Gianni Infantino für Russland-Rückkehr im Jugendfußball - FIFA und UEFA lockern Bann trotz Ukraine-Krieg
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Publiziert 02/02/2026 um 20:08 GMT+1 Uhr
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich offen für eine Aufhebung des Banns gegen Russland gezeigt. "Das müssen wir", sagte der 55-jährige Infantino beim britischen Sender "Sky" auf die Frage, ob eine Rückkehr Russlands geprüft werden müsse: "Auf jeden Fall - zumindest im Jugendbereich. Dieses Verbot hat nichts gebracht. Es hat nur Frustration und Hass hervorgerufen."
Gianni Infantino hat sich für eine Aufhebung des Russland-Verbots ausgesprochen
Fotocredit: Getty Images
Er ergänzte, "dass es helfen würde, wenn Mädchen und Jungen aus Russland in anderen Teilen Europas Fußball spielen könnten".
Kurz nach Russlands völkerrechtswidrigem Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 hatten FIFA und UEFA ihre laufenden Wettbewerbe für russische Teilnehmer gesperrt.
Bereits im April 2025 hatte sich Infantino offen für eine Rückkehr Russlands gezeigt - in Zusammenhang mit einem Kriegsende.
"Während die Friedensgespräche in der Ukraine weitergehen, hoffe ich, dass wir bald zur nächsten Phase übergehen und Russland wieder in die Fußballwelt zurückholen können, denn das würde bedeuten, dass alles gelöst ist", hatte Infantino beim UEFA-Kongress in Belgrad gesagt.
Russlands Nachwuchsfußball zwischen Boykott und Freigabe
2023 hatten FIFA und UEFA russische U17-Teams bereits wieder für internationale Wettbewerbe zugelassen, die Pläne später aber verworfen, nachdem mehrere europäische Verbände - darunter nicht der DFB - einen Boykott angekündigt hatten.
Im Dezember 2025 bestätigte der FIFA-Rat, dass russische Teams an U15-Turnieren teilnehmen dürfen. Der Fußball-Weltverband folgte dabei der Empfehlung des IOC, das sich kurz zuvor für eine "uneingeschränkte" Russen-Rückkehr bei internationalen Jugendwettbewerben stark gemacht hatte.
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(SID)
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