Neymar simuliert, das Netz tobt: Fallsucht, sterbender Schwan, Nahtoderfahrung
Wie schwer verletzt ist Neymar wirklich? Beim Sieg Brasiliens über Mexiko (2:0) fällt der Superstar der Seleçao erneut durch eine Schauspieleinlage unangenehm auf, weil er einen unstrittigen Tritt seines Gegners überverkaufte. Das lässt auch die Fans im Internet nicht kalt.
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Der Tritt war unstrittig da, aber war er so schlimm?
Neymar sorgte in der 71. Minute des Achtelfinals zwischen Brasilien und Mexiko (2:0) mal wieder abseits des Sportlichen für Aufsehen, als er einen Tritt des Mexikaners Miguel Layún auf seinen rechten Knöchel durch ein theatralisches Wälzen überkompensierte.
Den meisten - inklusive Schiedsrichter Gianluca Rocchi (Italien) - war aber schnell klar, dass da viel Show dabei war. Konsequenz: keine persönliche Strafe für Layún, Neymar konnte nach einer kurzen Behandlungspause auch wieder ganz normal weiterspielen.
Neymar: Finger in der Steckdose?
Passendes Statement von "ZDF"-Kommentator Bela Rethy zu Neymars Aktion:
Zé Roberto irritiert von Neymar
Dass sich der brasilianische Superstar erneut unschön in Szene setzte, stieß auch Landsmann Zé Roberto im "ZDF"-Studio sauer auf:
Stellvertretend für alle Brasilianer sagte der ehemalige Bundesliga-Star vom FC Bayern München:
"Wir wissen, dass er gerne mal Show macht", fuhr der 43-Jährige fort. "Er rollt sich herum, als hätte er einen offenen Bruch, aber es war nun wirklich kein harter Tritt. Er hat das nicht nötig, so müsste er nicht schreien."
Viele Fans nehmen Neymar das Leiden nicht ab
Mexiko-Coach Juan Carlos Osorio schäumte: "Es ist eine Schande für den Fußball, ein Negativbeispiel für die Welt, für Kinder und für den Fußball. Es sollte nicht so viel Schauspielerei vorhanden sein, und das hatte einen großen Einfluss auf uns. Ich denke, wir haben aufgrund der Entscheidungen des Schiedsrichters in der zweiten Halbzeit den Faden verloren."
Neymar selbst sagte: "Man muss auch mal einstecken können, das haben wir gezeigt."
Was ihm jedoch viele Fans nicht abnahmen und deshalb bei Twitter über Neymars abermalige Schauspieleinlage herzogen:
Eric Cantona, selbsternannter "Commissioner of Football, hat es übrigens schon gewusst:
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