Thomas Müller und Mats Hummels haben beim 1:1 (0:0) gegen Dänemark in ihrem ersten Länderspiel seit November 2018 ein solides Comeback gefeiert. Besonders Müllers Anwesenheit machte sich aufgrund seiner zahlreichen Kommandos sofort bemerkt.
Hummels musste sich dagegen erst auf der linken Innenverteidigerposition zurecht finden.
Überzeugen konnte am Mittwochabend vor allem Florian Neuhaus. Der Gladbacher erzielte nicht nur den Führungstreffer (48.), sondern agierte das ganze Spiel über mit viel Vorwärtsdrang.
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Neben Neuhaus zeigte auch Joshua Kimmich in Innsbruck eine ansprechende Leistung. Leroy Sané verpasste es dagegen sich nachhaltig für einen Startelf-Einsatz zu empfehlen. Auch Serge Gnabry konnte nur wenige Akzente setzen. Die DFB-Elf in der Einzelkritik

Deutschland - Dänemark: Die DFB-Elf in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Der Kapitän verlebte in seinem 99. Länderspiel einen weitgehend ruhigen Abend. Wenn er gefordert war, war Neuer zur Stelle. - Note: 3
Matthias Ginter: Agierte in der Dreierkette auf der rechten Seite und das wie (fast) immer grundsolide. Als Klostermann-Ersatz in der letzten halben Stunde deutlich gefälliger. - Note: 3
Niklas Süle: Erledigte seinen Job als zentraler Abwehrorganisator lange souverän und robust im Zweikampf. Verschätzte sich aber böse mit einer Grätsche vor dem 1:1. - Note: 3
Mats Hummels: Musste bei seiner Rückkehr links ran und fühlte sich dort nicht ganz wohl. Auch seine Stärken im Spielaufbau kamen so nicht zum Tragen. Rutschte am möglichen 1:0 vorbei (35.), kam beim 1:1 zu spät. Zum Ende schwerfällig. - Note: 3
Lukas Klostermann: Ob Dreier- oder Viererkette - die rechte Seite gilt als Problemposition. Klostermann füllte sie erneut nicht überzeugend aus. Stand zu tief, nutzte seine Freiheiten nicht. - Note: 4
Robin Gosens: Steigerte sich. Zeigte mit seiner starken Flanke vor dem 1:0, warum Joachim Löw auf ihn setzt. Beim nächsten Mal gerne mehr davon! - Note: 3
Florian Neuhaus: Belohnte sich mit seinem zweiten Länderspieltor (48.) für eine starke Leistung. Sehr viel Vorwärtsdrang. Nutzte seine Bewährungschance und machte Druck auf Goretzka wie Gündogan. - Note: 1,5
Joshua Kimmich: Der Wortführer der Jungen gab abermals den überzeugenden Antreiber. Schwacher Freistoß aus aussichtsreicher Position (42.), ansonsten ohne wirkliche Mängel. Scheiterte am Pfosten (77.). - Note: 2,5
Serge Gnabry: Bis zu seinem sehenswerten Schlenzer ans Lattenkreuz (44.) kaum zu sehen. Setzte auch danach zu wenige Akzente. - Note: 3,5
Thomas Müller: Sofort wieder Führungsspieler und Kommandogeber beim Pressing. Hätte per Kopf die Führung erzielen können (14.). Viel unterwegs, nicht immer mit Fortune. - Note: 3
Leroy Sané: Will sich bei der EURO "beweisen" - in Innsbruck tat er dies noch nicht. Agil, aber zu ungefährlich. - Note: 4
Robin Koch: Ersetzte Klostermann nach einer Stunde und übernahm die Ginter-Position. Kleinere Wackler. - Note: 3,5
Kevin Volland: Kam für Gnabry zu seinem ersten Länderspiel-Einsatz seit 2016 (79.). - ohne Note
Christian Günther: Wurde seit seinem Debüt 2014 nicht mehr berücksichtigt und mit seinem zweiten DFB-Einsatz für eine starke Saison belohnt (79.). - ohne Note
Jonas Hofmann: Kam in der Schlussphase zu seinem dritten Länderspiel (86.). - ohne Note
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(SID)

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