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UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino wohl mit DFB-Unterstützung bei FIFA-Präsidentenwahl
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Publiziert 19/01/2016 um 13:05 GMT+1 Uhr
UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino kann bei der Präsidentenwahl des Weltverbands FIFA aller Voraussicht nach auf die Unterstützung des DFB bauen. "Ich werde dem DFB-Präsidium empfehlen, Gianni Infantino als den Kandidaten zu wählen, den wir unterstützen wollen", sagte DFB-Interimspräsident Reinhard Rauball. Die DFB-Spitze trifft sich am Mittwoch (20. Januar) in Frankfurt/Main.
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Infantino sei "einer, der das Geschäft von der Pike auf kennt", sagte Rauball beim Neujahrsempfang der DFL. "Er ist aus einer neuen Generation und vernetzt wie kaum ein Zweiter in der Branche." Allerdings schränkte der Jurist auch ein: "Aber wir haben nur eine von 209 Stimmen."
Zuvor hatte auch DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock geäußert, die Unterstützung für den Schweizer liege "ja ein Stück weit auf der Hand". Das DFB-Präsidium werde "das besprechen und dann bekannt geben".
"General" Infantino tritt für Platini an
Im Anschluss werden Sandrock und Rauball nach Nyon reisen, wo am Freitag alle Verbände der UEFA zusammenkommen, um über die FIFA-Wahl am 26. Februar zu beraten.
Neben Infantino bewerben sich in Zürich der Südafrikaner Tokyo Sexwale, Scheich Salman bin Ibrahim al-Khalifa (Bahrain), der jordanische Prinz Ali bin Al Hussein und der frühere FIFA-Funktionär Jérôme Champagne (Frankreich) um das höchste Amt im Weltfußball.
Der UEFA-"General" tritt an, weil der frühere UEFA-Präsident Michel Platini von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden war.
Die Unterstützung des auf die Verbände einflussreichen UEFA-Exekutivkomitees, in dem Ex-DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sitzt, hat Infantino sicher.
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