Ivan Rakitic kritisiert FC Barcelona für mangelnde Kommunikation

Die Zukunft Ivan Rakitic ist ungewiss. Doch der Kroate und der FC Barcelona könnten schon bald getrennte Wege gehen, denn der 32-Jährige ist bei den Katalanen immer mehr aufs Abstellgleis geraten. Der Vize-Weltmeister ist deswegen sauer und teilte nun gegen seinen Klub aus. Gegenüber "Mundo Deportivo" stellte er klar: "Ich bin kein Sack Kartoffeln, mit dem man einfach machen kann, was man will."

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Ivan Rakitic feierte mit dem FC Barcelona bereits diverse Erfolge, unter anderem gewann er die Champions League und viermal die spanische Meisterschaft. Der Vize-Weltmeister zählte dabei meistens zur Barça-Stammelf. Doch mittlerweile ist der Kroate nicht mehr die erste Wahl bei den Katalanen und stand diese Saison bislang erst zehn Mal in der Startelf.
Den Grund für die Veränderung habe er bis jetzt jedoch "nicht wirklich" erfahren. Das gab der Mittelfeldspieler gegenüber der spanischen Sportzeitung zu:
Schon länger wird über einen möglichen Barcelona-Abgang spekuliert, jedoch möchte Rakitic selber über seine Zukunft entscheiden: "Ich bin kein Sack Kartoffeln, mit dem man einfach machen kann, was man will." Und eine Sache ist dem 32-Jährigen bei seiner Entscheidung wichtig:

Rakitic kann sich Rückkehr nach Sevilla vorstellen

Sein Vertrag bei den Katalanen ist noch bis zum 30. Juni 2021 datiert und diesen möchte er - wenn möglich - auch erfüllen. Rakitic wechselte 2014 vom FC Sevilla zum FC Barcelona und eine Rückkehr nach Andalusien schließe der Mittelfeldspieler nicht aus: "Ich habe eine besondere Zuneigung zu Sevilla und speziell zur Stadt. Ich habe dort meine Familie und ich habe immer gesagt, dass es ein großer Traum wäre, dieses Trikot wieder zu tragen."
Der Kontakt zu seiner alten Wirkungsstätte sei auch nie abgebrochen. Die Spieler und die Verantwortlichen hätten alle noch seine Nummer, sich jedoch noch nicht bei ihm gemeldet. Auch Manchester United, Juventus Turin und Inter Mailand sollen an Rakitic Interesse haben. Der Kroate stellt klar:
Er sehe sich selbst im besten Alter und könne noch drei oder vier Jahre auf höchstem Niveau spielen. Aber jetzt möchte der Vize-Weltmeister erst mit den Katalanen die Saison bestmöglich abzuschließen und erst dann "alles analysieren".
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