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Dani Alves schießt gegen Ex-Klub Barcelona: "Hatten nicht die Eier"
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Publiziert 06/11/2020 um 10:51 GMT+1 Uhr
Dani Alves hat gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona geschossen und die Verantwortlichen dafür kritisiert, ihn nach seiner Zeit bei Juventus Turin, nicht wieder unter Vertrag genommen zu haben. Wie er gegenüber "RAC 1" erklärte, habe Barça "nicht die Eier gehabt, um zuzugeben, dass sie mit mir falschlagen". Statt einer Rückkehr nach Barcelona wechselte Alves anschließend zu Paris Saint-Germain.
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Acht Jahre lang beackerte Dani Alves zwischen 2008 und 2016 die rechte Abwehrseite des FC Barcelona und galt in dieser Zeit als einer der besten Außenverteidiger der Welt. 21 Tore und 101 Vorlagen steuerte der Brasilianer dank seines Offensivdrangs in 391 Partien für die Blaugrana bei. Der Lohn für seine Arbeit waren unter anderem drei Triumphe in der Champions League sowie sechs spanische Meistertitel.
Als Barcelona 2016 nicht mit ihm verlängerte und er ablösefrei wechseln durfte, schnappte Juventus Turin zu, wo er das Double aus Meisterschaft und Pokal gewann und erst im CL-Finale gegen Real Madrid verlor. Nach der Saison einigte er sich mit Juve auf eine Vertragsauflösung und peilte eine Rückkehr nach Barcelona an.
"Ich habe mich Barça selbst angeboten, zurückzukommen", erklärte der heute 37-Jährige und ergänzte: "Ich bin zu Juve gegangen, um zu zeigen, dass ich immer noch auf einem guten Level war."
Alves-Rückkehr scheiterte am Ego der Barça-Bosse
Die Rückkehr sei aber am Stolz der katalanischen Verantwortlichen gescheitert, wie Alves beteuerte: "Ich wollte zu Barça zurückkehren und sie brauchten mich, aber sie hatten nicht die Eier, um zuzugeben, dass sie mit mir falsch lagen. Wenn sie mich so behandelt hätten, wie ich es verdient hätte, würde ich heute noch immer für Barça spielen. Ich liebe diesen Klub."
Stattdessen verbrachte Alves noch weitere gute Jahre bei Paris Saint-Germain, ehe er in seine Heimat nach Sao Paulo wechselte.
Mit seiner Kritik am Verein ist Alves in letzter Zeit nicht allein. Auch Luis Suárez fühlte sich bei seinem Abgang nicht gewürdigt. Hinzu kommt das Transfer-Drama um Superstar Lionel Messi, der ähnlich schlechte Worte für den Klub fand.
"Ich denke, dass Barça nur ein kommerzieller Verein sein will - Spieler kaufen und verkaufen. Wenn man das macht, verliert man seine Identität. Ich denke, das ist das Problem für Barcelona", so Alves weiter, der glaubt, dass der Verein nun eine harte Phase durchlaufen müsse, um das Image wiederherzustellen.
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