Beim FC Barcelona bahnt sich aufgrund des bevorstehenden Abschieds des langjährigen Vereinsbosses Josep Bartoméu eine neue Zeitrechnung an.
Die Präsidentschaftswahlen am 24. Januar sollen Aufschluss über den zukünftigen Kurs des Klubs geben. Einer der Kandidaten für die Bartoméu-Nachfolge ist Rechtsanwalt Joan Laporta, der im Exklusiv-Interview mit Eurosport betonte, dass er alle Hebel in Bewegung setzen will, einen Abschied von Lionel Messi auszuschließen.
"Messi hat Priorität und wir werden versuchen, ihn davon zu überzeugen, seine beispiellose Erfolgsgeschichte bei Barça weiterzuschreiben", so der 58-Jährige, der bereits zwischen 2003 und 2010 bei den Katalanen das Amt des Präsidenten bekleidete.
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Der argentinische Superstar soll dem Vernehmen nach insbesondere bei Manchester City und Paris Saint-Germain ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Kürzlich wurde auch über einen Wechsel in die nordamerikanische MLS spekuliert.

Laporta verteidigt Barça-Coach Koeman

Auf sportlicher Ebene steuert der FC Barcelona nach zuletzt sechs Siegen in den vergangenen acht Partien wieder in ruhige Gewässer. Trotzdem wurden nach der handfesten Ergebniskrise zu Saisonbeginn bereits kritische Stimmen an Trainer Ronald Koeman laut. Laporta verteidigte den Übungsleiter gegenüber Eurosport jedoch entschieden.
"Koeman ist aktuell Barça-Trainer, weshalb er nicht nur Respekt verdient, sondern darüber hinaus den gleichen Kredit hat wie alle unseren vorherigen Trainer", betonte er. Gegenwärtig rangieren die Katalanen in La Liga hinter Atlético Madrid und Dauerrivale Real Madrid auf Platz drei.
Neben dem Aufschwung auf dem Rasen möchte Laporta den Verein auch in finanzieller Hinsicht wieder voranbringen. "Ich liebe Barça und fühle mich persönlich vom Verein herausgefordert. Es ist meine Berufung, Barcelona zu dienen", erklärte der Präsidentschaftskandidat und ergänzte:
"Ich habe die Erfahrung und die Entschlossenheit, jene Änderungen vorzunehmen, die der Verein benötigt, um aus der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation herauszukommen, in der er sich gerade befindet."
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