Der Zeitung "El Mundo" soll ein Vertragsdokument vorliegen, aus dem hervorgeht, dass Lionel Messi vom 30. Juni 2017 bis 30. Juni 2021 als Spieler des FC Barcelona insgesamt 555.237.619 Euro brutto erhalte.
Das entspräche einem Brutto-Jahresgehalt von rund 138,8 Millionen Euro, netto soll Messi 74,9 Millionen Euro erhalten haben.
Offenbar versuchten die Barça-Verantwortlichen, ihren Superstar bei der Verlängerung des Kontrakts 2017 mit allen Mitteln zu halten.
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Dabei soll eine Zusatzprämie von 115,225 Millionen Euro geflossen sein. Eine weitere Prämie für Messis Loyalität zum Klub soll sich auf etwa 77,929 Millionen belaufen haben, sodass am Ende die fast unvorstellbare Summe von mehr als 555 Millionen Euro zu Buche steht.
Die Kosten für Messi würden demzufolge in etwa dem Doppelten entsprechen, was der Verein in dieser Zeit für seine Topteams im Handball und Basketball sowie für alle anderen Abteilungen außerhalb des Fußballs aufgewendet habe.
Der FC Barcelona erklärte daraufhin in einer Mitteilung am Sonntag, man sei nicht für die Publikation verantwortlich und bedaure den Vorgang. Man werde juristische Schritte gegen die Zeitung einleiten. Damit wolle man das Blatt für eventuell entstehende Schäden aufgrund der Veröffentlichung der Zahlen haftbar machen.

Barça soll kurzfristig 420 Millionen Euro zurückzahlen

Wie "El Mundo" weiter berichtet, habe Messi bereits 92 Prozent der Gelder erhalten.
Der finanzielle Kraftakt könnte sich für den FC Barcelona nun in Zeiten der Coronakrise zum Bumerang entwickeln.
Den fünffachen Champions-League-Sieger belasten eigenen Angaben zufolge 1,173 Milliarden Euro Schulden. Dies geht aus einem Finanzbericht hervor, den der Klub Anfang der Woche veröffentlichte.
Davon müssen 730 Millionen Euro in Kürze zurückgezahlt werden, 266 Millionen gar bis zum 30. Juni 2021. Dass die Katalanen in den kommenden Wochen diese Schuldensummen tilgen können, erscheint angesichts der Coronavirus-Pandemie und der unter anderem ausbleibenden Zuschauereinnahmen fast unmöglich.
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