Sami Khedira adelt Mesut Özil: Bei Real Madrid "gespielt wie Zidane" - Wechsel zum FC Arsenal ein großer Fehler

Bei der WM 2010 in Südafrika spielten sich Sami Khedira und Mesut Özil mit der DFB-Elf ins internationale Rampenlicht, wenig später kehrten beide der Bundesliga den Rücken. Real Madrid konnte dem Mittelfeld-Duo nicht widerstehen und schlug zu. An die Zeit bei den Königlichen erinnerte sich Khedira jetzt im "Marca"-Interview - und verglich seinen damaligen Mitspieler mit einer Spielmacher-Legende.

Drei Jahre spielte Sami Khedira mit Mesut Özil bei Real Madrid.

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Ob Cristiano Ronaldo, Karim Benzema oder Luka Modric: Während seiner fünf Jahre bei den Madrilenen kickte Khedira wahrlich mit der Elite des Weltfußballs zusammen.
Ronaldo sei dabei der außergewöhnlichste Profi gewesen, meinte der Ex-Nationalspieler wenig verwunderlich: "Um Spiele zu gewinnen, war Cristiano der Mann, denn er hat nie versagt. Er war immer da. Wir brauchten ein Tor, also kam der Ball zu Cristiano."
Eine andere Khedira-Aussage im "Marca"-Gespräch allerdings überrascht durchaus - und zwar zu Mesut Özil.
Dieser sei für ihn "der speziellste Spieler" bei Real gewesen, sagte der 37-Jährige und erklärte seine Einschätzung mit dem Abgang des deutschen Offensivstrategen, als dieser im September 2013 für 47 Millionen Euro Ablöse beim FC Arsenal unterschrieb.

Mitspieler plädierten für "Magier" Mesut

An dem Tag, als Özil die Madrilenen verließ, hätten alle zum Präsidenten Florentino Perez gesagt: "Warum verkaufst du ihn? Wir haben es doch alle gesagt, oder? Benzema, Cristiano, Ramos?"
Der damals 24-jährige Özil sei "ein absolutes Genie" gewesen, so Khedira, "er war ein echter Magier. Ich habe hinter ihm gespielt, du hast ihm einen schlechten Pass gespielt und er hat den Ball mit solcher Leichtigkeit kontrolliert."
Noch nie habe er einen Spieler mit dieser Klasse und Qualität gesehen, erzählte Khedira, "wirklich".
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Für Sami Khedira stach Mesut Özil bei den Königlichen heraus.

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Potenzial für Ballon d'Or

Angesprochen auf die Frage, ob Özil bei einem Verbleib in Madrid sogar den Ballon d'Or hätte gewinnen können, antwortete Khedira: "Ich weiß es nicht. Denn es gab Cristiano, Messi, Xavi und auch Iniesta."
Nichtsdestotrotz habe Mittelfeldstratege Özil "dieses Potenzial" gehabt: "Und obwohl er eine große Karriere hatte, wäre es in Madrid nochmal anders gewesen."

Kick it like Zidane

Der "Marca" gegenüber berichtete Khedira zudem über Özils spätere Reaktion zum Real-Abgang: "Er sagte mir, dass es ein großer Fehler war, Madrid zu verlassen, weil er hier alles hatte."
Die Fans im Bernabéu-Stadion hätten Özil geliebt. "Er spielte wie ein Engel", sagte der gebürtige Stuttgarter und verglich seinen ehemaligen Mitspieler sogar mit einem Gott auf der Zehner-Position: Zinédine Zidane.
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Für Khedira war Özil mit Zidane auf Augenhöhe.

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"Mesut hat wie Zidane gespielt. Mein Idol war Zizou, und wenn man die beiden auf YouTube vergleicht, sieht man eine ähnliche Ballkontrolle. Mesut war wie Zizou", schloss Khedira seine Lobpreisung ab.
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Quelle: Perform


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