Julián Álvarez will Wechselgespräch mit Diego Simeone - Atlético-Coach spricht Klartext: "Situation ist sehr klar"

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Die Wechselabsichten von Julián Álvarez sorgen weiter für mächtig Zündstoff im spanischen Fußball. Der argentinische Stürmer von Atlético Madrid soll unbedingt zum FC Barcelona wechseln wollen, doch sein aktueller Klub denkt offenbar nicht daran, ihn ziehen zu lassen. Trainer Diego Simeone hat zu seinem Landsmann nun deutliche Worte gefunden. "Die Situation ist sehr klar", fing der Star-Coach an.

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Quelle: Perform

Simeone erklärte weiter im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegen Manchester City in Seoul: "Der Verein hat eine Entscheidung getroffen, die Miguel Angel sehr gut erklärt hat." Gemeint war hier Atlético Madrids Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín.
Der Cheftrainer von Atlético Madrid machte dabei deutlich, dass der 26-Jährige in den Planungen der Rojiblancos weiterhin eine zentrale Rolle spielt.
"Wir sind sehr glücklich mit Julian. Sportlich werden wir ihm helfen, damit er weiter wächst, sich weiter verbessert und uns wieder das gibt, was er uns in diesen zwei Jahren gegeben hat – und das war eine ganze Menge."
Die Aussagen dürften Álvarez kaum gefallen. Der argentinische Nationalspieler soll seinen Wechsel zum FC Barcelona unbedingt durchsetzen wollen. Nach Informationen der spanischen "Marca" arbeitet Barça-Sportdirektor Deco gemeinsam mit der Spielerseite bereits an einer Strategie, um Atlético doch noch zu einem Verkauf zu bewegen.

Gespräch mit Simeone steht an: Alvarez forciert wohl weiterhin Wechsel

Álvarez soll den Verantwortlichen demnach unmissverständlich klarmachen, dass er seine Karriere ausschließlich beim spanischen Meister fortsetzen möchte. Laut "Mundo Deportivo" plant der Angreifer nach seinem Urlaub zudem ein persönliches Gespräch mit Simeone. Darin wolle er seinem Trainer und Landsmann seinen Wechselwunsch darlegen.
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Julián Alvarez bei Atlético Madrid: Ungewisse Zukunft

Fotocredit: Getty Images

Bislang zeigt sich Atlético von den Bemühungen allerdings völlig unbeeindruckt. Die Colchoneros verweigern Verhandlungen und sollen bereits ein Angebot Barcelonas über 100 Millionen Euro abgelehnt haben. Auch Stadtrivale Real Madrid soll mit einer Offerte über 150 Millionen Euro abgeblitzt sein.
Stattdessen verweist Atlético auf die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel. Diese liegt bei astronomischen 500 Millionen Euro und macht einen Transfer ohne die Zustimmung der Madrilenen praktisch unmöglich.
Das Verhältnis zwischen den Klubs ist wegen des Transferpokers ohnehin angespannt. Geschäftsführer Gil Marín hatte Barcelona bereits Ende Juni scharf attackiert. "Barça ist uns gegenüber respektlos. Sie denken, sie können mit uns machen, was sie wollen. Sie denken, dass wir schwach und dumm sind", wetterte der Atlético-Boss.
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Quelle: Perform


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