Kylian Mbappé: Flirt mit Real Madrid wird wieder aktuell
Kylian Mbappé besuchte einst schon das Trainingszentrum von Real Madrid. Nun steht der Shootingstar des AS Monaco wieder ganz oben auf der Transfer-Liste der Königlichen. So günstig wie vor drei Jahren wird Real den 18-Jährigen, der Zinédine Zidane und Cristiano Ronaldo als Idole nennt, jedoch nicht kriegen können, denn Monaco treibt den Preis bereits hoch.
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Real Madrid hätte es einfacher haben können. Sagen wir: billiger.
Der Legende nach empfahl nämlich Zinédine Zidane bereits 2014 einen 15 Jahre alten Spieler für Real Madrids Nachwuchsmannschaft.
Den müsse man sich ansehen, sagte der damalige Trainer der zweiten Mannschaft zu den Vereinsbossen und meinte: Kylian Mbappé vom AS Monaco. Der kam sogar mal im Trainingszentrum Valdebebas vorbei, um sich umzusehen.
"Er ist ein talentierter Spieler. Was er in diesem jungen Alter macht ist unglaublich", sagte Zidane am Freitag auf einer Pressekonferenz:
"Ich wollte meine Heimat nicht so früh verlassen", verriet Mbappé kürzlich gegenüber "ESPN".
Kylian Mbappé schießt Manchester City raus
Drei Jahre später schoss Mbappé Manchester City mit seinen Toren aus der Champions League und erhielt am Donnerstag seine erste Einladung zur französischen Nationalmannschaft.
Am Freitag schreibt derweil die "AS", dass Real Madrid bei Mbappé hartnäckig auf einen Transfer aus sein wird, im Sommer dann. Und es wird Real einiges kosten.
Zum einen, weil die Spanier nicht die einzigen sind, die ein Auge auf den mittlerweile 18-Jährigen geworfen haben. Zu eindrucksvoll verläuft dessen Saison, zu laut bereits der Nachhall vom "neuen Thierry Henry".
17 Pflichtspieltore hat er - nochmal: Jahrgang 1998! - diese Spielzeit bereits erzielt, zehn weitere Treffer vorbereitet.
FC Bayern München an Mbappé interessiert
Laut Medienberichten sind ein halbes Dutzend Top-Klubs in Europa an Mbappé interessiert - unter anderem auch Borussia Dortmund und der FC Bayern München.
Auch der FC Arsenal hat ein Auge auf den jungen Franzosen geworfen. "Natürlich beobachten wir ihn. Wir kennen ihn sehr gut", erklärte Arsenal-Coach Arséne Wenger Anfang Februar bei "beIN SPORTS" und zog selbst den Vergleich zur Arsenal Legende:
AS Monaco treibt die Ablöse hoch
Monaco spielt das in die Karten. Eine Ablöse von 80-90 Millionen Euro wird bereits gehandelt.
Unter Vertrag steht Mbappé noch bis 2019. Und überhaupt: "Wir wollen Kylian in unserem Team halten", sagte Monaco-Vizepräsident Vadim Vasilyev diese Woche dem französischen Radiosender "RTL" und erklärte weiter:
Cristiano Ronaldo und Zinédine Zidane
Wenn allerdings Real Madrid anklopft, ist das schnell nicht mehr ganz so wichtig.
Das Argument mit dem Wechsel fern der Heimat stellt sich beim nun volljährigen Mbappé vermutlich nicht mehr. Und außerdem heißen seine Idole seit jeher: Zidane und Cristiano Ronaldo.
Letzterem schüttelte er 2014 bereits die Hand.
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