Paris Saint-Germain | Überraschende Entscheidung: Kehrtwende im Fall Adrien Rabiot?
Paris Saint-Germain denkt im Fall Adrien Rabiot offenbar um. Der Mittelfeldspieler wurde im Dezember suspendiert, nachdem er angekündigt hatte, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Rabiot ging sogar gerichtlich gegen PSG vor. Nun meldete der französische Meister den Nationalspieler völlig überraschend für die Champions League. Trainer Thomas Tuchel bleibt aber zurückhaltend.
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"Bei Adrien gibt es nichts Neues. Die Situation ist immer noch dieselbe, da hat sich nichts geändert", ließ Tuchel wissen. So ganz stimmt das natürlich nicht, steht Rabiot doch auf der Meldeliste der Spieler, die Paris Saint-Germain ab sofort in der Champions League einsetzen kann.
Theoretisch könnte der Mittelfeldspieler schon am 12. Februar im Achtelfinal-Hinspiel bei Manchester United (ab 21:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) für die Pariser auflaufen. Sein bislang letztes Spiel im PSG-Dress absolvierte Rabiot am 11. Dezember beim 4:1-Auswärtserfolg bei Roter Stern Belgrad.
Nachdem er bekanntgab, dem Hauptstadtklub im Sommer den Rücken kehren zu wollen, wurde Rabiot suspendiert. Ein Kabinenverbot wurde verhängt, Rabiot durfte nur noch mit der Reserve-Mannschaft trainieren. Dagegen ist der Spieler vorgegangen und bekam Recht, denn laut Artikel 507 der Liga-Charta darf ein Klub eine derartige Maßnahme nur vorübergehend ergreifen, nicht aber dauerhaft.
Rabiot nicht die einzige Überraschung
Es könnte ein erster Schritt der Annäherung sein, dass Rabiot nun auf der Meldeliste für die Königsklasse auftaucht. Die Meinungen, ob es tatsächlich zum Comeback kommen soll, gehen allerdings auseinander - auch bei den Fans. Eine , bei der mehr als 30.000 Stimmen abgegeben wurden, ergab, dass eine knappe Mehrheit von 52 Prozent dafür ist.
Rabiot ist übrigens nicht die einzige Überraschung - auch Lassana Diarra, der in dieser Spielzeit ganze drei Ligue-1-Einsätze bekam, steht auf der Liste und könnte gegen Manchester eingesetzt werden. Der 33-Jährige kam im vergangenen Winter von Al-Jazira in Abu Dhabi nach Paris und hat ebenfalls einen schon im Juni auslaufenden Vertrag.
Es wird spannend sein zu beobachten, mit welchen Spielern Tuchel, der sich bereits mehrfach über einen zu kleinen Kader beklagte, am 12. Februar tatsächlich ins Kräftemessen mit Manchester United geht...
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