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Neymar sorgt bei PSG nach Comeback für Wirbel
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Publiziert 23/11/2019 um 14:49 GMT+1 Uhr
Bei seinem Comeback nach längerer Verletzungspause sorgte Neymar bei PSG direkt für einen Aufreger. Beim Stand von 2:0 im Ligaspiel gegen OSC Lille wurde der Flügelstürmer in der 65. Minute durch Kylian Mbappé ersetzt. Beim Verlassen des Platzes schaute der Brasilianer missmutig, gab seinem Trainer Thomas Tuchel nur halbherzig die Hand und verschwand direkt in der Kabine von Paris Saint-Germain.
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Jedoch hatte Tuchel im Vorfeld bereits erklärt:
Auch nach dem Spiel war der PSG-Trainer darauf bedacht, die Wogen zu glätten. "Das ist normal. Viele Spieler gehen direkt in die Kabine", antwortete der Coach, angesprochen auf Neymars Verhalten. Jedoch fand der 46-Jährige wenig lobende Worte für den Auftritt des Superstars: "Ich habe nicht viel von ihm erwartet, weil er sechs Wochen gefehlt hat. Es ist viel für jemanden wie ihn, der für alles, was er tut, Tempo braucht."
Besorgt sei er über die "schlechte Leistung" des Brasilianers nicht.
Draxler mit starkem Auftritt
Die Protagonisten beim souveränen 2:0-Sieg waren andere. Mauro Icardi (17.) und Angel die Maria (31.) erzielten die Treffer für PSG, Nationalspieler Julian Draxler, der von Anfang an spielen durfte, sorgte besonders in der zweiten Halbzeit, unter anderem mit einem Pfostentreffer, für mächtig Furore.
Schon vor der Partie kam es zu Unstimmigkeiten mit Neymar, da er für einen Tag nach Madrid zum Davis Cup Tennis-Turnier geflogen war, welches von seinem Ex-Teamkollegen Piqué mitorganisiert wird. Die Reise war angeblich nicht mit dem Coach abgesprochen.
"Was soll ich tun? Ich bin nicht sein Vater, nicht die Polizei, nur sein Trainer. Aber hat es mir als Trainer gefallen, dass er da war? Nein, überhaupt nicht, das ist klar", äußerte sich Tuchel zu dem Fehlverhalten.
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