Laporta, der als Favorit auf den Präsidentschaftsposten beim FC Barcelona gilt, meinte in einem Interview gegenüber "L’Équipe": "Ich habe keine Ahnung, ob es eine spontane Reaktion oder ein Kommunikationsfehler war. Ich für meinen Teil habe Spieler anderer Vereine immer respektiert."
Als Lionel Messi vergangene Sommer drohte, Barça zu verlassen, brachte sich Paris-Saint-Germain in Lauerstellung und das Interesse des französischen Serienmeisters scheint erneut entflammt zu sein. PSG-Boss Leonardo äußerte sich erst vor einigen Tagen bei "France Football": "Große Spieler wie Messi werden immer auf dem Wunschzettel von PSG stehen."
Auch wenn sich die Wogen mit Messi in Barcelona wieder geglättet haben, deutet aktuell wenig auf eine Verlängerung des Stürmers bei den Katalanen hin. Richtungweisend wird sicherlich auch der Ausgang der laufenden Präsidentschaftswahlen sein. Favorit Joan Laporta machte bereits klar, dass er alles in seiner Macht stehende tun werde, um den mehrfachen Weltfußballer von einem Verbleib zu überzeugen.
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Ob ihm das gelingen wird, ist derzeit allerdings noch unklar. Laporta habe jedenfalls gehört, dass der französische Hauptstadtklub im letzten Jahr große Verluste hatte, deshalb frage er sich, ob sie Messi überhaupt holen könnten und meinte: "Vielleicht ja, wenn sie weiterhin gegen die Vorgaben des Financial Fair Play verstoßen".
Falls Messi zu PSG wechseln sollte, würde es ihn jedenfalls sehr interessieren, ob sie die Regeln dabei missachten. "Wenn dies passiert, hoffe ich, dass UEFA und FIFA entschlossen reagieren", so Laporta.
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