Real Madrid bot Paris Saint-Germain deutlich niedrigere Summe für Kylian Mbappé als gedacht

Kylian Mbappé geht bei Paris Saint-Germain in sein letztes Vertragsjahr. Der französische Topklub ließ seinen Sturmstar im abgelaufenen Transferfenster nicht ziehen, obwohl Real Madrid angeblich bis zu 200 Millionen Euro für den 22-Jährigen bot. Wie PSG-Sportdirektor Leonardo bei "Canal+" verriet, soll die Offerte jedoch unter den 145 Millionen Euro gelegen haben, die Paris 2017 für Mbappé zahlte.

Kylian Mbappe

Fotocredit: Getty Images

Es gibt sicherlich Schlechteres, als an der Seite von Lionel Messi, Neymar und Sergio Ramos zu spielen. Doch wenn es nach Kylian Mbappé gegangen wäre, würde er wohl freiwillig darauf verzichten und bereits jetzt das weiße Trikot von Real Madrid tragen.
Die spanische Hauptstadt gilt als das erklärte Ziel von Mbappé, weshalb es auch nach Monaten zu keiner Vertragsverlängerung bei Paris Saint-Germain kam und das Arbeitspapier des 22-Jährigen nun im kommenden Sommer ausläuft. Dann darf der Franzose ablösefrei wechseln und selbst über seine Zukunft entscheiden.
Auch Real Madrid hatte schon in der abgelaufenen Transferphase großes Interesse an einer Verpflichtung Mbappés und legte Paris einige Tage vor Schluss des Transferfensters ein saftiges Angebot über kolportierte 170 Millionen Euro auf den Tisch, wie verschiedene Medien berichteten. Später soll die Offerte sogar auf 200 Millionen Euro aufgestockt worden sein.
Dennoch blockte PSG das Angebot ab, wohl auch immer noch mit der Hoffnung, Mbappé doch noch zu einer Verlängerung bewegen zu können.

PSG-Sportdirektor Leonardo nicht zufrieden mit Verhalten von Real Madrid

Wie Sportdirektor Leonardo im Interview mit "Canal+" erklärte, habe das Angebot Reals allerdings deutlich unter den gehandelten 200 Millionen Euro gelegen. "Wir waren uns über das Angebot im Klaren. Es war nicht genug. Es war weniger als das, was wir bezahlt hatten", verriet der Brasilianer.
2017 hatte der französische Topklub 145 Millionen Euro an die AS Monaco überwiesen. Nachgelegt habe Madrid anschließend nicht mehr, betonte Leonardo.
Ohnehin schien der 52-Jährige nicht gerade glücklich mit dem Gebaren der Madrilenen gewesen zu sein. "Wir waren mit dem Verhalten von Real Madrid nicht zufrieden. Wenn man in der letzten Woche des Transferfensters Verhandlungen über einen der besten Spieler der Welt aufnimmt, entsteht eine Situation, die uns nicht gefallen hat", so Leonardo.
Sollte auch weiterhin keine Verlängerung mit Mbappé zustande kommen, kann der 22-Jährige in einem Jahr selbst über seine Zukunft entscheiden.
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Quelle: Perform

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