PSG: Neymar Jr. und Sergio Ramos denken nach Pfiffen an Abschied - Lionel Messis Situation komplexer
Die Superstars Neymar Jr. und Sergio Ramos wollen Paris Saint-Germain angeblich verlassen, das berichtet zumindest die "AS". Grund sei die Feindseligkeit der eigenen Fans, die der Mannschaft am Sonntag im ersten Ligaspiel nach dem Achtelfinal-K.o. in der Champions League entgegenschlug. Im Heimspiel gegen Girondins Bordeaux wurde der Tabellenführer über weite Strecken des Spiels ausgepfiffen.
Lionel Messi, Neymar Jr und Kylian Mbappé (v.l.n.r.)
Fotocredit: SID
Großes Thema waren nach Abpfiff jedoch die Pfiffe der eigenen Fans gegen die Topstars des Ligue-1-Tabellenführers, die der Enttäuschung über das Achtelfinal-Aus in der Champions League geschuldet waren.
Besonders hart traf es die Superstars Neymar Jr. und Lionel Messi, die bei jedem Ballkontakt Pfiffe ertragen mussten. Selbst das zwischenzeitliche 2:0 von Neymar wurde mit einem Pfeifkonzert quittiert.
Die "AS" berichtet nun, dass zwei PSG-Stars aufgrund der Vorkommnisse am Sonntag über einen Abschied aus Paris nachdenken: Neymar und Sergio Ramos.
Problem: Wer kann Neymar bezahlen?
Ramos wechselte erst im vergangenen Sommer von Real Madrid zum französischen Scheichklub und kommt bislang verletzungbedingt auf gerade einmal vier Einsätze in der Liga und einen im Pokal. Gegen Bordeaux stand er nicht im Kader, nahm die Anfeindungen der Fans jedoch wahr und soll schockiert gewesen sein.
Neymar hingegen spielt seit 2017 für PSG und soll schon in vergangenen Jahren mit einer Rückkehr nach Spanien geliebäugelt haben. Die Pfiffe und Beleidigungen gegen seine Person sollen seinen Entschluss, Paris Ende Juni zu verlassen, nun gefestigt haben.
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Pfeifkonzert für PSG-Stars: Eigene Fans strafen Messi und Neymar ab
Quelle: Perform
Das große Problem ist jedoch weiterhin das hohe Gehalt, das der Brasilianer bezieht. Nur wenige Teams in Europa könnten sich den 30-Jährigen leisten.
Messis Situation ist komplexer
Etwas komplizierter sieht die Situation von Lionel Messi aus. Der Argentinier unterschrieb im vergangenen Sommer einen Vertrag über zwei Jahre, den er unter anderem deshalb zu erfüllen bereit ist, weil kein Alternativangebot auf seinem Tisch liegt, das sportlich oder wirtschaftlich an das von PSG heranreicht.
Zudem wisse Messi, dass seine Rolle im Pariser Starensemble in der kommenden Saison noch einmal größer sein wird, als sie ohnehin schon ist. Dann nämlich, wenn Fan-Liebling Kylian Mbappé den Verein wie erwartet verlässt. Bislang ist beim 23 Jahre alten Weltmeister von 2018 keine Entscheidung zu seiner Zukunft offiziell. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass die 1:3-Pleite im Achtelfinal-Rückspiel bei Real Madrid Mbappés letzter Champions-League-Auftritt für PSG war.
Messi: Rückkehr nach Barcelona steht im Raum
Und trotzdem halten sich weiterhin hartnäckige Gerüchte um eine Rückkehr Messis zum FC Barcelona. Der spanische Journalist Gerard Romero behauptet auf seinem Twitch-Kanal, dass Messis Vater schon mehrfach telefonisch bei Barça-Präsident Laporta vorgefühlt habe, um die Möglichkeiten einer Rückkehr seines Sohnes nach Katalonien auszuloten. Über die Reaktion der Barça-Bosse sagte er nichts.
Zuletzt zogen sich die Katalanen jedoch öffentlichkeitswirksam aus dem Werben um BVB-Stürmer Erling Haaland zurück. "Auch wenn wir die wirtschaftlichen Voraussetzungen hätten, gibt es Transfers, die wir zum Wohle des Vereins nicht tätigen würden", sagte der Präsident des finanziell angeschlagenen Klubs bei "Esport3".
Ob für einen mögliche Rückholaktion Messis eine andere Herangehensweise gewählt werden würde, ist nicht bekannt.
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Quelle: Perform
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