Paris Saint-Germain kämpft gegen Negativ-Trend: Vor Bayern-Kracher schrillen bei PSG die Alarmglocken

Paris Saint-Germain blieb am Sonntagabend bereits zum dritten Mal im neuen Jahr ohne Sieg. Der einst komfortable Vorsprung in der französischen Liga schmolz binnen weniger Wochen auf magere drei Punkte. Bei PSG-Coach Christophe Galtier schrillen nach dem abermaligen Dämpfer die Alarmglocken. Mit Blick auf das CL-Achtelfinale gegen den FC Bayern sprach er von einer "Krise der Selbstzufriedenheit".

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Quelle: Perform

Den Start ins neue Jahr hat sich Paris Saint-Germain wohl anders vorgestellt. Am 1. Januar setzte es gegen Verfolger RC Lens eine 1:3- Niederlage, nach dem 2:0-Erfolg über Kellerkind SCO Angers folgte ein weiterer Dämpfer gegen Stade Rennes (0:1). Am Sonntagabend blieben die Hauptstädter gegen Stade Reims erneut ohne Sieg (1:1).
Die Tabellenführung hält PSG zwar immer noch inne, doch im Vorfeld der entscheidenden Wochen in der Champions League hätte sich das Star-Ensemble um Lionel Messi, Neymar Jr. und Kylian Mbappé in der heimischen Liga mehr Ruhe und einen satten Vorsprung gewünscht. Stattdessen müssen sie mit dem Frust ihres Trainers leben.
"Besorgt bin ich nicht, aber enttäuscht", konstatierte PSG-Coach Christophe Galtier nach dem 1:1 gegen Reims. "Wir müssen arbeiten und Lösungen finden."
Hinter dem vollen Spielkalender nach der Weltmeisterschaft in Katar will sich der französische Übungsleiter nicht verstecken. "Es ist schon einige Wochen so, dass unsere Leistungen nicht auf demselben Niveau sind, wie in der ersten Saisonhälfte."

Alle Augen auf die Bayern

Sein Vertrauen in die Qualitäten seiner Schützlinge sei laut Galtier jedoch unerschüttert. "Vielleicht ist es eine Krise der Selbstzufriedenheit - nach all den hohen Ansprüchen, die wir hatten", führte Galtier weiter aus. Bei PSG sei es "aus verschiedenen Gründen aus dem Ruder gelaufen".
Allzu viel Zeit bleibt dem 56-Jährigen für eine Neujustierung jedenfalls nicht. Am 14. Februar erwartet der Champions-League-Finalist von 2020 den FC Bayern München (21:00 Uhr im Liveticker), der zurzeit ebenso mit einem stotterndem Motor kämpft.
Bis dahin will Galtier den Kampfgeist seiner Spieler wieder wecken. "Wir sind in eine Komfortzone gefallen. Wir müssen uns einen Ruck geben", unterstrich er und sprach sich für mögliche Transfers aus. "Wir wünschen uns eine Verstärkung. Wird sie kommen? Ich weiß es nicht."
An einem einzelnen Spieler soll es in Paris jedoch nicht scheitern. "Wir können uns nicht hinter der Abwesenheit eines Spielers verstecken. Wir haben bereits hochwertige Spieler im Kader."
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Quelle: Perform

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