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Paris Saint-Germain droht Ärger wegen Transfers von Julian Draxler, Marco Verratti und Abdou Diallo nach Katar
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Publiziert 19/09/2023 um 08:28 GMT+2 Uhr
Die Transfers zahlreicher Spieler von Paris Saint-Germain nach Katar haben die UEFA misstrauisch werden lassen. Nach Marco Verratti und Abdou Diallo (beide zu Al-Arabi) wechselte auch Julian Draxler nach Katar zu Al-Ahli. Die Transfers werden nun angesichts der engen Beziehungen zwischen Katar und PSG hinsichtlich einer möglichen Verletzung des Financial Fairplays geprüft.
Julian Draxler (l.) und Marco Verratti
Fotocredit: Getty Images
Paris Saint-Germain gehört zu 70 Prozent dem katarischen Staatsfonds Qatar Sports Investments (QSI), dessen Vorsitzender PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi ist.
Insgesamt haben die Abgänge von Verratti, Diallo und dem ehemaligen deutschen Nationalspieler Draxler dem Klub 85 Millionen Euro Ablöse eingebracht und dennoch steht der Verein aufgrund seiner hohen Ausgaben in der vergangenen Transfer-Periode immer noch mit einer negativen Gesamtbilanz von ca. 146,5 Millionen Euro dar. Die Katar-Abgänge sowie der 90-Millionen-Transfer von Superstar Neymar nach Saudi Arabien waren also angesichts des Financial Fair Play dringend nötig.
Die Finanzkontrollkommission der UEFA wird nun prüfen, ob sich Käufer und Verkäufer in den genannten Transfers von Verratti, Diallo und Draxler zu nahe stehen. Laut "L'Equipe" könnte die UEFA die Transfer-Summen einfrieren, sodass sie nicht auf ihren Konten verbucht werden. PSG könnte ebenfalls mit weiteren Sanktionen rechnen.
Insbesondere der Abgang des Italieners Verratti für rund 45 Millionen Euro sorgte für Misstrauen.
La-Liga-Boss: PSG nutzt Katar als Staellitenland
"Wir können es wie Frankreich machen, das PSG nicht kontrolliert und Marco Verratti für mehr als 40 Millionen Euro an Katar verkauft. Wir können das auch tun, ein Satellitenland finden, das uns die Spieler für einen großen Gewinn abkauft, und dann alle Spieler kaufen, die wir wollen", echauffierte sich Javier Tebas, Präsident der spanischen La Liga über den Verratti-Transfer.
Bereits in der Vergangenheit wurden Sponsorendeals zwischen dem französischen Hauptstadtklub und katarischen Unternehmen von der UEFA untersucht.
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