Gianluigi Donnarumma verabschiedet sich bei den Fans von PSG - Berater Raiola schießt gegen Klub

Noch ist sein Aus bei Paris Saint-Germain nicht offiziell - doch Italiens Nationaltorhüter Gianluigi Donnarumma hat sich schon einmal emotional vom Champions-League-Sieger verabschiedet. "Jemand hat entschieden, dass ich nicht mehr Teil der Mannschaft sein und nicht mehr zum Erfolg des Teams beitragen kann. Ich bin enttäuscht und traurig", schrieb der 26-Jährige bei Instagram.

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Quelle: Perform

Donnarumma steht nicht im PSG-Kader für den europäischen Supercup am Mittwoch (21:00 Uhr im Liveticker) gegen Tottenham Hotspur. Der benannte "Jemand" ist demnach Trainer Luis Enrique, der selbst am Dienstag bestätigte, man habe für die Torhüterposition "einem anderen Typen" als den Italiener gesucht.
"Ich hoffe, dass ich noch einmal die Gelegenheit habe, den Fans im Parc des Princes in die Augen zu schauen und mich gebührend zu verabschieden", schrieb derweil Donnarumma an die PSG-Anhänger.
Sollte das nicht möglich sein, möchte "ich euch wissen lassen, dass mir eure Unterstützung und Zuneigung sehr viel bedeutet und ich sie nie vergessen werde".
Hintergrund für das sich abzeichnende Aus des Top-Torwarts in Paris ist die Verpflichtung von Lucas Chevalier, die der Klub am Samstag verkündet hatte. Der Keeper wechselte von Ligakonkurrent OSC Lille in die Hauptstadt, PSG ließ sich den Transfer 40 Millionen Euro kosten. Durch Boni könnte die Ablöse noch auf 55 Millionen ansteigen.

Donnarumma-Berater schießt gegen PSG

Am Mittwoch dann erhob Donnarummas Berater Enzo Raiola Vorwürfe gegenüber den Klub. "Wir sind schockiert über PSG. Nach vier gemeinsamen Jahren zeigt der Verein null Respekt", sagte er zu "Sky Italia" und kündigte an: "Wir werden die Situation auch mit unserem Rechtsteam besprechen."
Laut Raiola, Cousin des verstorbenen schillernden Spielerberaters Mino Raiola, war sein Klient zuvor "sogar bereit, sein Gehalt zu reduzieren, aber PSG hat die Bedingungen erneut geändert".
Das gelte nun auch für die Ablösesumme. "PSG verlangt viel Geld. Sie reden von Respekt, aber es geht nur ums Geld", wird Raiola zitiert. Angeblich geht es um 40 Millionen Euro.
Donnarumma wird mit Manchester City, Manchester United und dem FC Chelsea in Verbindung gebracht. Raiola: "Wir werden jetzt über Lösungen nachdenken. Vielleicht gibt es in der Premier League Vereine, die in der Lage sind, den erforderlichen Betrag zu zahlen."
(mit SID)
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Quelle: Perform


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