Xabi Alonso hat Angebot von Olympique Marseille wohl ohne lange Bedenkzeit abgelehnt - "Instabile Lage des Vereins"
VonNiklas Bien
Publiziert 17/02/2026 um 22:04 GMT+1 Uhr
Olympique Marseille soll nach Informationen von "RMC Sport" einen prominenten Nachfolger für den kürzlich entlassenen Roberto de Zerbi ins Auge gefasst und prompt eine Absage kassiert haben. Das Chaos-Image des französischen Erstligisten habe Xabi Alonso abgeschreckt. Sportdirektor und Ex-Bayern-Profi Medhi Benatia war vor zwei Tagen zurückgetreten, nun aber wieder in sein Amt zurückgekehrt.
Xabi Alonso hat wohl ein Angebot von Olympique Marseille erhalten.
Fotocredit: Getty Images
Alonso hat sich nach seiner Entlassung bei Real Madrid im Januar aktuell eine Auszeit verordnet. Wie die spanische "Marca" zuletzt berichtete, könnte eine Anfrage des FC Liverpool den ehemaligen Trainer von Bayer 04 Leverkusen ins Grübeln bringen.
Das Angebot von Olympique Marseille tat es offenbar nicht. Einem Bericht von "RMC Sport" zufolge, lehnte Alonso die Offerte des Tabellenvierten der Ligue 1 ohne lange Bedenkzeit ab.
Hauptgrund sei, so das französische Medium, "die instabile Lage des Vereins". Sportdirektor Medhi Benatia trat vor wenigen Tagen zurück, nur um kurz darauf wieder in sein Amt zurückzukehren.
Klubbesitzer Frank McCourt sorgt derweil für zusätzliche Unruhe, indem er Präsident Pablo Longoria demnächst in seinen Kompetenzen beschneiden wird.
Ultras kritisieren Vereinsführung
Die aktive Fanszene des französischen Giganten reagierte im Heimspiel gegen Racing Strasbourg am vergangenen Wochenende mit Abwesenheit - erst nach 15 Minuten trafen die Ultras im Stade Velodrome ein.
Stattdessen zierte in der Anfangsphase ein vielsagendes Banner den verwaisten Bereich: "Tribüne leer aus Protest. Für einen Klub in Selbstzerstörung. All eure Projekte gehen in Flammen auf während dieser verschwendeten Jahre."
Ein Gesamtpaket, das sich Alonso offenbar nicht antun will. Stattdessen soll nach Angaben von "Foot Mercato" nun Habib Beye, der ehemalige Trainer von Stade Rennes, in der Mittelmeer-Metropole übernehmen.
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Quelle: Perform
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