Liveticker MLS: Bastian Schweinsteiger-Debüt bei Chicago Fire gegen Montreal Impact mit Tor

Bastian Schweinsteiger hat mit Chicago Fire in seinem ersten MLS-Spiel gegen Montreal Impact gepunktet. Am Ende stand es 2:2 (1:0). Für Chicago trafen Schweinsteiger (17.) und Luis Solignac (90.), für Montreal waren Matteo Mancuso (61.) und Ballou Jean-Yves Tabla (90.) erfolgreich. Zudem mussten Juninho (71., Gelb-Rot) und Víctor Cabrera (80., Rot nach Notbremse) vom Feld.

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So lief das Spiel:

Das Wichtigste zuerst: Bastian Schweinsteiger gab wie erwartet sein Debüt für Chicago und stand als linker Part im Dreiermittelfeld von Beginn an auf dem Feld. Seine Aufstellung rechtfertigte er gleich in der 17. Spielminute, als er nach einer kurz ausgeführten Ecke nach Flanke von David Accam das 1:0 köpfte - ein Einstand nach Maß.
Nur eine Minute später hatten die Hausherren die einzige knifflige Aktion im ersten Durchgang zu überstehen. Matteo Mancosu stand frei vor Fire-Keeper Jorge Bava, verzog aber mit seinem Schuss aus der Drehung und beförderte das Spielgerät knapp unten links am Tor vorbei.
Bis zur Pause plätscherte die Partie vor sich hin und auch nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo vorerst überschaubar. Chicago war die spielbestimmende Mannschaft, bis in der 61. Minute aus dem Nichts der Ausgleich fiel. Chris Duvall war auf der rechten Seite bis gut zehn Meter vor der Grundlinie durchgebrochen und flankte scharf in die Box. Dort verschätze sich Joao Meira und ließ Mancosu in seinem Rücken völlig alleinstehend zum 1:1-Ausgleich einköpfen.
Wenig später kam es noch dicker für die Hausherren, die eine fragliche Gelb-Rote Karte für den Brasilianer Juninho verkraften mussten - der Auftakt in eine turbulente Schlussphase.
In der 80. Minute schickte der überragende Schweinsteiger Luis Solignac auf die Reise, der mit einer Notbremse von Victor Carbrera gestoppt wurde. Der Innenverteidiger sah zurecht die Rote Karte.
Wenige Minuten später hatte Schweinsteiger die erneute Führung auf dem Fuß, doch sein Volleyschuss nach einer Ecke ging Millimeter am rechten Pfosten vorbei. Gerade als der vierte Offizielle die Tafel mit den fünf Minuten Nachspielzeit hochhielt, unterlief Bava im Tor der Hausherren ein folgenschwerer Fehler, der das 1:2 für Montreal bedeutete. Einen Schuss von Ballou Jean-Yves Tabla ließ er im kurzen Eck durch die Arme gleiten.
Dass es doch noch zu einem Punkt für Chicago reichte, hatten Schweinsteiger und Co. schlussendlich einem Geniestreich von Solignac zu verdanken, der in der 93. Minute aus der Drehung stramm aus 16 Metern ins linke Toreck traf.

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Schweinsteiger, Schweinsteiger, Schweinsteiger

Anlaufzeit brauchte der Weltmeister keine im Trikot der Chicago Fire. Bastian Schweinsteiger forderte im Mittelfeld jeden Ball, wurde in jedem Angriff von seinen Mitspielern gesucht. Seine Übersicht und Spielintelligenz hob sich klar von seinen Nebenleuten ab. Besonders in der zweiten Hälfte öffnete er durch kluge und zielgenaue Pässe immer wieder Räume für seine Vorderleute, die mit etwas mehr Kaltschnäutzigkeit, das Spiel hätten zu machen können. Das er in der 17. Minute auch noch das 1:0 erzielte passte in seinen rundum gelungenen Einstand, der leider nur mit einem Punkt belohnt wurde. Auch von offizieller Seite wurde Scheinsteiger zum Man of the Match gewählt - völlig zurecht.

Die Statistik: 17

17 Minuten nur dauerte es, bis Bastian Schweinsteiger das erste Mal für Chicago Fire jubelte. Nach einer Flanke von David Accam vollstreckte der 32-Jährige gnadenlos aus kurzer Distanz.
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