USA-Reise des FC Liverpool: Darum schickte Jürgen Klopp Mamadou Sakho nach Hause

Der FC Liverpool befindet sich derzeit wie so viele Topklubs auf Auslandsreise. Neben den obligatorischen Sponsoren-Terminen und Sightseeing-Aktivitäten stehen auch sportliche Einheiten auf dem Plan. Für Mamadou Sakho ist der Trip in die USA jedoch vorzeitig zu Ende. Jürgen Klopp schickte ihn zurück nach England, weil er sich gleich drei Undiszipliniertheiten leistete. Eurosport.de klärt auf.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Der Ex-Trainer vom FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund begründete seine Entscheidung gegenüber den Medien. Gleich drei Vergehen leistete sich der Franzose.
"Er hat fast den Flug verpasst, er hat eine Trainingseinheit verpasst und dann kam er noch zu einem Essen zu spät", so Klopp unmittelbar vor dem Spiel der "Reds" im international Champions Cup gegen den FC Chelsea (0:1).

Klopp gereizt

Es ist davon auszugehen, dass der Ärger von Jürgen Klopp über seinen Spieler auch nach der Rückkehr des Teams nicht verflogen sein wird. Schon bei einem Besuch der Gefängnisanlage Alcatraz reagierte der Teammanager gereizt, als sich Sakho während eines Interviews mit seiner eigenen Kamera einmischte und Klopp fragte, wie lange er es denn hier im Gefängnis aushalten würde. Die Antwort des Deutschen:

Keine Zukunft in Liverpool?

Dass der gebürtige Stuttgarter schon in der Saisonvorbereitung so hart durchgreift, zeigt, dass der Druck bei den "Reds" groß ist.
"Ich muss hier eine Gruppe formen, wir müssen ganz neu anfangen. Wir haben Regeln und die müssen respektiert werden. Wenn jemand das nicht tut, müssen wir reagieren", erklärt der 49-Jährige.

Geldstrafe nicht die Lösung

Für Sakho könnte die disziplinarische Degradierung langfristige Folgen haben. Eine Geldstrafe allein wird das Problem jedenfalls nicht lösen.
"Ich habe kein Interesse am Geld der Spieler. Ich habe noch nicht oft Geldstrafen verhängt, das interessiert mich nicht. Und die Spieler auch nicht. Eine Geldstrafe schmerzt nur einen Moment lang. Ich will, dass die Spieler etwas tun, weil sie es tun wollen", kündigte der 49-Jährige an
Einige Medien in England spekulieren demnach schon über das Ende Sakhos in Liverpool. Dieser wird sich nach der Rückkehr des restlichem Teams ins Zeug legen müssen, um Jürgen Klopp davon zu überzeugen, dass er den Weg uneingeschränkt mitgehen will.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung