Aubameyang und Mkhitaryan bei Arsenal: Zweifel an Ex-BVB-Stars

Pierre-Emerick Aubameyang ist jetzt ein Kanonier. Der Stürmer soll mithelfen, damit der FC Arsenal wieder größer wird als er zuletzt war, und er verbündet sich in London mit einem Bekannten von Borussia Dortmund: Auch Henrikh Mkhitaryan ist zu Arsenal gewechselt, beim BVB spielten sie gemeinsam zwischen 2013 und 2016. Wir haben bei Eurosport England nachgefragt, was das für Arsenal bedeutet.

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Fotocredit: Eurosport

Pierre-Emerick Aubameyang und Henrikh Mkhitaryan ersetzen bei Arsenal quasi Alexis Sánchez (jetzt Manchester United) und Olivier Giroud (jetzt FC Chelsea), das geht als veritabler Umsturz für eine Winterpause durch. Arsenal stellt sich neu auf.
Unser britischer Eurosport-Kollege Tom Bennett beantwortet drei Fragen.

1. Wie wird Aubameyang in England gesehen?

Bennett: "Hier auf der Insel ist die Stimmung vorsichtig positiv. Grund für die Zurückhaltung sind die Umstände des Aubameyang-Theaters in Dortmund, aber natürlich freuen sich die Leute, wenn Top-Spieler in die Liga kommen - besonders Stürmer."

2. Wo soll Aubameyang eigentlich spielen?

Bennett: "Diese neue Offensive ist talentiert genug, um Arsenals Fans zu begeistern. Unklar ist noch, wie genau Trainer Arsène Wenger sowohl Lacazette als auch Aubameyang in ihrer idealen Position einsetzen will.
Beide sind Mittelstürmer, und keiner würde davon profitieren, durch den jeweils anderen gezwungen zu sein, auf den Flügel auszuweichen. Das ist aber höchstwahrscheinlich Wengers Lösung. Zudem bestehen Unsicherheiten darüber, ob das ehemalige BVB-Paar Aubameyang und Mkhitaryan in neuer Umgebung an alte Zeiten anknüpfen kann."

3. Ist Arsenals Kader besser als zuvor?

Bennett: "Die vorherrschende Meinung ist: Ja, das Team wird dadurch verstärkt. Allerdings scheint dies vor allem auf der Unzufriedenheit über Sánchez' Verhalten und der fehlenden Wertschätzung für Girouds Gesamtbeitrag zu basieren.
Obwohl Aubameyang und Mkhitaryan gute Verpflichtungen sind, kann argumentiert werden, dass Arsenal jetzt über weniger Variationsmöglichkeiten ihrer offensiven Optionen verfügt. Und natürlich hat der Klub mit Sánchez einen der besten Premier-League-Spieler überhaupt verloren.
Viel wird davon abhängen, wie (schnell) sich Aubameyang und Mkhitaryan eingewöhnen. Wenn sie ihre Möglichkeiten maximal ausschöpfen, hat sich Arsenal verbessert - es ist jedoch eine Weile her, dass sie dieses Maximum erreicht haben…"
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