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Manchester United sticht Manchester City bei Alexis Sánchez aus - Henrikh Mkhitaryan zum FC Arsenal?

United sticht City bei Sánchez aus - mit Folgen für Mkhitaryan?

16/01/2018 um 08:31Aktualisiert 16/01/2018 um 08:54

Im monatelangen Transferpoker um die Dienste von Alexis Sánchez bahnt sich endlich ein Ergebnis an. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, wechselt der Stürmer vom FC Arsenal nicht wie kolportiert zu Manchester City, sondern zu dessen Stadtrivalen Manchester United, das mehr Geld geboten haben soll. Ex-BVB-Star Henrikh Mkhitaryan könnte den umgekehrten Weg gehen - von United zu Arsenal.

José Mourinho ließ sich nicht locken ("Ich sollte nicht über einen Arsenal-Spieler reden") und gab doch vielsagende Statements zum Besten.

    Der Coach weiter:

    "Falls er wechselt, glaube ich, dass wir eine Chance haben, aber wahrscheinlich sind auch andere große Klubs an einem Spieler wie ihm dran. "

    Etwa Stadtrivale Manchester City. Dem Vernehmen nach hat United den Premier-League-Tabellenführer immerhin im Sánchez-Werben ausgestochen, aus finanziellen Gründen.

    Während United bereit sein soll, 39 Millionen Euro Ablöse (eine beispiellose Summe für einen Profi, dessen Vertrag in einem halben Jahr endet) sowie 390.000 Euro Wochengehalt zu zahlen, bot City offenbar "nur" 22,5 Millionen Euro Ablöse und 325.000 Euro Salär.

    Was passiert mit Mkhitaryan?

    Der Sánchez-Deal hätte Auswirkungen auf Henrikh Mkhitaryan, der schon gegen Stoke nicht mehr im Kader stand. Mourinho verblüffend ehrlich:

    "Wenn ich sagen würde, es hätte rein taktische Gründe, dann würde ich lügen. Ich habe mich für die Spieler entschieden, bei denen ich weiß, dass sie mit ihrem Kopf zu 100 Prozent bei Manchester United sind. "

    Er glaube nicht, "dass es leicht für einen Spieler ist, wenn er nicht weiß, was die Zukunft bringt. Deshalb ist es für ihn und uns das Beste, dass ich ihn schütze, solange diese Zweifel bestehen."

    Ex-BVB-Star Mkhitaryan könnte den umgekehrten Weg wie Sánchez beschreiten und von United zu Arsenal wechseln. Eine Rückkehr nach Dortmund steht höchstwahrscheinlich nicht zur Debatte.

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