Arsenal: Mesut Özil könnte aus Vertrag ausgezahlt werden

Der FC Arsenal möchte offenbar mit allen Mitteln Mesut Özil los werden. Wie der "Daily Mirror" berichtet, prüfen die Engländer sogar die Möglichkeit, den ehemaligen deutschen Nationalspieler aus seinem Vertrag auszuzahlen. Rund 20 Millionen Euro müsste Arsenal dann wohl als Abfindung an den 31-Jährigen überweisen. Doch auch ein Verkauf sei weiter eine mögliche Alternative.

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Das Problem scheint dabei aber wie so oft das hohe Gehalt von Özil zu sein. Rund 350.000 Pfund (ca. 388.000 Euro) soll der Weltmeister von 2014 wöchentlich verdienen.
Um mögliche Interessenten - vor allem aus der Türkei - nicht sofort abzuschrecken, überlegen die Gunners daher angeblich einen Teil des Gehalts bei einem Wechsel weiter zu übernehmen.
Doch bisher soll sich noch kein Klub bei den Engländern gemeldet haben, heißt es in dem Bericht. Der Vertrag von Özil läuft noch bis zum kommenden Jahr. Der 31-Jährige möchte den englischen Verein wohl nicht verlassen. Der FC Arsenal soll aber einen Kompromiss anstreben, um eine große Summe bei den Gehältern einzusparen.

Arsenal hat Finanz-Sorgen

Zumal die Londoner größere Pläne mit dem Kader haben. Willian kommt wohl ablösefrei von Chelsea und soll die Abwehr verstärken. Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang wurde zudem offenbar eine Vertragsverlängerung über drei weitere Jahre angeboten. Als Wunschtransfers sind auch noch Gabriel Magalhaes und Atlético Madrids Thomas Partey im Gespräch.
Özil nimmt aus Sicht der Arsenal-Bosse auch zu oft auf der Bank Platz - entweder wegen Verletzungen oder weil Trainer Mikel Arteta nicht mehr auf ihn setzt. Nur 23 Saisonspiele bestritt der ehemalige DFB-Star zuletzt für Arsenal. Ein Abschied aus London wäre aus Sicht des Vereins daher die beste Lösung.
Fraglich ist, wie einfach eine Abfindung für Özil zu verwirklichen ist. Denn erst in der vergangenen Woche wurden 55 Mitarbeiter des englischen Klubs wegen Geldsorgen als Folge der Coronakrise entlassen. Bei vielen Anhängern der Gunners sorgte das für Unmut. Im Gegenzug zu den Entlassungen eine derart hohe Summe an Özil zu zahlen, wäre vermutlich nur schwer vor den eigenen Fans zu rechtfertigen.
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