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Christian Pulisic spricht über schweren Start beim FC Chelsea
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Publiziert 11/05/2020 um 11:18 GMT+2 Uhr
Christian Pulisic wechselte im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund zum FC Chelsea. Jetzt sprach der US-Amerikaner über seine ersten Tage bei den Blues und verriet im "13&ME Podcast" von Ex-Schalke-Profi Jermaine Jones, wie er auf einer Auslandsreise erstmals auf seine neuen Teamkollegen traf und ihn dabei viele zunächst gar nicht wahrnahmen.
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Im letzten Jahr ging es für Christian Pulisic mit seinem neuen Verein FC Chelsea erstmals in die Vorbereitung. Dafür brach der US-Amerikaner sogar seinen Sommerurlaub nach nur einer Woche ab, wie Pulisic nun im Gespräch mit Jermain Jones erzählte. Zuvor hatte er mit den USA noch beim Gold Cup gespielt.
Um nicht zu viel Training zu verpassen, reiste der 21-Jährige den Blues alleine nach Japan nach, wo sich die Londoner schon einige Tage auf die neue Saison vorbereitet hatten.
Als Pulisic direkt nach der Landung ins Hotel fuhr und daraufhin am Treffpunkt in den Teambus einstieg, habe ihn zunächst "niemand beachtet. Niemand hat etwas gesagt." Ein paar wenige hätten zumindest "Hey, hallo" gesagt, meinte der Offensivspieler über das erste wortkarge Aufeinandertreffen mit der Mannschaft.
Auch die folgenden Tage waren für Pulisic nach eigenen Angaben nicht ganz einfach. "Die ersten paar Trainingstage war ich nervös. Wie es halt ist, wenn man in ein neues Team kommt. Es sind abseits des Platzes nette Jungs, aber um sich den Respekt zu verdienen, muss man sein Können auf dem Platz beweisen, so ist das einfach", meinte Pulisic.
Pulisic genießt Zeit bei Chelsea
Doch schon wenig später erhielt der 21-Jährige die Möglichkeit, sich vor seinen neuen Teamkollegen zu beweisen. Pulisic erzählte: "Ich bin am dritten Tag reingekommen, nachdem ich wirklich gut trainiert hatte, habe ein paar Tore erzielt und einige schöne Spielzüge und Assists gezeigt. Danach sind die Jungs auf mich zu gekommen, haben mit mir gesprochen und ich habe ihren Respekt gespürt."
Es sei "interessant, wie das funktioniert, aber sie sind großartig und ich habe es bisher genossen", meinte US-Amerikaner weiter. Zuvor sei er einach "sehr müde und nervös" gewesen.
"Ich wusste nicht, was ich denken sollte, außer 'Ich bin bei Chelsea und das ist verrückt'", so Pulisic, der für 64 Millionen Euro Ablöse nach London wechselte. In der ersten Saison für seinen neuen Verein kam der Ex-Dortmunder bisher auf 23 Einsätze (sechs Tore, sechs Vorlagen).
Abschied vom BVB "nicht einfach"
Auch seine Zeit beim BVB waren in dem Podcast von Ex-Profi Jermaine Jones ein Thema. Besonders ein Tag sei ihm dabei in Erinneung geblieben, verriet Pulisic:
"Ich ging in Deutschland an einem normalen Tag zur Schule. Dann bekam ich die Nachricht von meinem Jugendtrainer, dass ich am Abend mit den Profis trainieren darf. Diesen Tag werde ich nie vergessen."
Dem damaligen BVB-Coach Jürgen Klopp sei er für diese Entscheidung "bis heute sehr dankbar". Vier Jahre lang spielte der US-Amerikaner von der U17 bis zu den Profis für Dortmund. Dementsprechend schwer fiel ihm auch der Abschied.
"Das Stadion dort war mein zweites Zuhause", erklärte Pulisic. Nach dem letzten Spiel sich von den Fans zu verabschieden sei daher "nicht einfach" gewesen.
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