"Wenn einer von uns davon getroffen worden wäre, hätten wir verletzt im Krankenhaus landen können", meinte der Ex-Spieler des FC Liverpool: "Eine andere Person hat auch eine Flasche hier hoch geworfen. Wenn sie einen an der falschen Stelle trifft, kann derjenige tot sein!"
Dabei brachte Souness auch in Erinnerung, dass bereits schlimme Unfälle durch solche Gegenstände verursacht wurden.
"Ein Kind wurde schon in Cardiff von einer Leuchtrakete getötet. Ich kritisiere nicht die United-Fans im Allgemeinen, aber man kann das auch nicht herunterspielen" stellte der TV-Experte klar: "Diese Leuchtrakete hätte jemanden fürs Leben zeichnen können."
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"Den Fans ist es todernst": United-Proteste nur der Anfang
03/05/2021 AM 13:39
Dass es generell zu einer Demonstration der Fans komme, wollte Souness nicht verurteilen. Die Art und Weise machte den 67-Jährigen aber fassungslos, zumal die Angriffe "die Falschen" treffe.
Zielscheibe der Fanwut waren schließlich die Klubbesitzer der Red Devils. Die Glazer-Familie, die sich zu einer Teilnahme an der umstrittenen und mittlerweile auf Eis gelegten Super League entschieden hatte, saß aber zu diesem Zeitpunkt in den USA und damit tausende Kilometer entfernt.
Aufgrund der zum Teil sehr aggressiven Proteste musste das eigentlich für Sonntagabend angesetzte Premier-League-Topduell zwischen Manchester und dem FC Liverpool aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Wann es nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Nach Polizeiangaben wurden zwei Polizisten während der Proteste verletzt.
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