Gerade einmal 15 Minuten dauerte es, bis Romelu Lukaku bei seinem Debüt für den FC Chelsea zum ersten Mal jubeln durfte. Der Belgier belegte beim 2:0-Sieg gegen Stadtrivale Arsenal eindrucksvoll, warum die Blues 115 Millionen Euro Ablöse an Inter Mailand überwiesen, um sich seine Dienste zu sichern.
Nur ein Jahr zuvor hatte Chelsea bereits 53 Millionen Euro in die Hand genommen, um sich im Sturm zu verstärken. Doch Timo Werner konnte die hohen Erwartungen nur bedingt erfüllen. Zwölf Tore und 15 Vorlagen steuerte der deutsche Nationalspieler in 52 Spielen bei. Gerade hinsichtlich der sechs Tore in der Liga hatten sich die Blues mehr erhofft.
Nun bekam Werner einen ausgewiesenen Topstürmer vor die Nase gesetzt, der zudem auch noch eine Vergangenheit in London hatte. Als 18-Jähriger wagte Lukaku den Sprung an die Stamford Bridge, konnte sich aber nicht durchsetzen. Nun nimmt der inzwischen 28-Jährige einen zweiten Anlauf.
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Für Werner, der in besagtem Spiel gegen Arsenal erst in der 90. Minute eingewechselt wurde, stehen die Vorzeichen entsprechend schlecht. Nach nur einem Jahr könnte der 25-Jährige die Premier League schon wieder verlassen. Chelsea schaut sich offenbar nach einem Abnehmer um.

Werner im Tausch gegen Saúl Niguez zu Atlético Madrid?

Wie unter anderem "OK Diario" berichtet, könnte es daher zu einem Tausch-Deal kommen, der Werner nach Madrid verschifft. Im Gegenzug könnte Saúl Ñíguez, der bei Atlético auf der Abschussliste steht, auf die Insel wechseln.
Positiv für Werner ist, dass Atlético-Trainer Diego Simeone ein Fan von Werners Spielweise sein soll. Unklar ist allerdings, ob Chelsea nach den Abgängen von Olivier Giroud (AC Mailand) und Tammy Abraham (AS Rom) tatsächlich noch einen weiteren Stürmer abgeben will.
Deshalb steht laut "The Sun" im Werben um Saúl auch eine Leihe mit Kaufoption im Raum. Die festgeschriebene Ausstiegsklausel über 150 Millionen Euro will Chelsea nach dem Lukaku-Transfer nicht zahlen. Als Leihgebühr werden zunächst zwei Millionen Euro gehandelt.
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