Cristiano Ronaldo und Pep Guardiola gemeinsam bei Manchester City? Wechsel-Gerüchte verdichten sich

Cristiano Ronaldo könnte Juventus Turin noch in diesem Sommer verlassen. Wie der britische Journalist Sam Lee von "The Athletic" berichtet, erwägt Manchester City, ein Angebot für den Portugiesen abzugeben. Dies wäre insbesondere der Fall, sobald sich ein Transfer von Harry Kane zu den Skyblues zerschlagen sollte. Ronaldo hat bei Juve nur noch einen Vertrag bis 2022.

Cristiano Ronaldo

Fotocredit: Getty Images

Das Transferfenster in den meisten europäischen Ligen ist noch bis zum 31. Augst geöffnet. Eine Woche haben die Teams noch, um an ihrem Kader für die laufende Saison zu basteln.
Und wie Medienberichte aus verschiedenen Richtungen andeuten, könnte es in diesen Tagen noch zu einem echten Transferkracher kommen. Nach Informationen von "The Athletic" denke Manchester City über eine Verpflichtung von Cristiano Ronaldo nach.
Demnach habe Juventus Turin seinen Superstar sogar aktiv auf dem Markt angeboten. Die "Gazzetta dello Sport" befeuert dieses Gerücht und schreibt von einer Ablöseforderung Juves in Höhe von gerade mal 25 Millionen Euro.
Die französische "L'Équipe" ergänzt, dass Ronaldo sich einen Wechsel zur Mannschaft von Pep Guardiola gut vorstellen könne.

Cristiano Ronaldo zu Manchester City: Das sind die Vorzeichen

Dass Spekulationen um einen Wechsel plötzlich rasant an Fahrt aufnehmen, hat mehrere Gründe.
Ein erster liegt in Manchester Citys Transferplanungen in diesem Sommer. Bereits seit Wochen gilt Harry Kane als der erklärte Wunschspieler. Der Stürmer der Tottenham Hotspur soll sich einen Wechsel ins Etihad wünschen. Scheitern könnte ein Deal aber an den astronomischen Forderungen seitens der Spurs.
Laut dem englischen "Independent" fordere Klub-Eigentümer Daniel Levy eine Ablöse von umgerechnet mindestens 186 Millionen Euro. Dass City trotz dieser Summe noch nicht Reißaus genommen hat, zeigt, wie stark der Verein an dem Torjäger interessiert ist.
Dem Bericht zufolge habe der amtierende Premier-League-Meister das Angebot sogar noch einmal von 150 auf 176 Millionen Euro nachgebessert - und das, obwohl mit Jack Grealish bereits ein Transfer jenseits der 100-Millionen-Euro-Marke eingetütet wurde.

Ronaldo als Alternative zu Kane gedacht

Der weitere Verlauf bei dieser Personalie ist auch in der Causa Ronaldo ganz entscheidend. So soll Ronaldo eine Art B-Lösung darstellen, falls sich eine Verpflichtung von Kane zerschlägt. City-Coach Guardiola könne sich nach Informationen der "Gazzetta dello Sport" gut vorstellen, den 36-Jährigen ins Team zu integrieren, um die Torgefahr nach dem Abgang von Sergio Agüero zum FC Barcelona zu erhöhen.
Was Ronaldo davon hält, möglicherweise nur die zweite Wahl zu sein, ist unklar.
Klar ist allerdings, dass die Zukunft des 36-Jährigen in Turin auf wackligen Beinen steht. Bereits nach der EM gab es Spekulationen um einen Abschied Ronaldos noch in diesem Sommer. Für Juve wäre es die letzte Gelegenheit, noch eine Ablöse zu erzielen, bevor der Vertrag des Portugiesen im kommenden Sommer ausläuft.
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Quelle: Eurosport

Juve beteuert Ronaldo-Verbleib

Die Verantwortlichen bei der Alten Dame hatten zuletzt erklärt, man rechne mit einem Verbleib Ronaldos. Vizepräsident Pavel Nedved sagte beim Liga-Auftakt gegen Udinese Calcio (2:2) am "DAZN"-Mikro: "Wir haben diese Entscheidung gemeinsam mit Ronaldo getroffen. Er wird zu 100 Prozent bleiben."
Und auch Trainer Massimiliano Allegri erklärte: "Um das einmal klarzustellen: Mir hat Ronaldo gesagt, dass er bleibt."
Ronaldo selbst hatte zuvor in einem Instagram-Post erklärt, wie "respektlos" er die Spekulationen um einen Wechsel finde, dabei aber ein klares Treuebekenntnis zu Juve vermissen lassen. Dass der fünfmalige Weltfußballer beim ersten Spiel dann nur von der Bank kam, heizte die Gerüchte weiter an.

Ronaldo mit Vergangenheit bei Manchester United

Noch bleiben also sieben Tage, in denen sich die Zukunft von Ronaldo entscheiden könnte.
Ein Wechsel zu Manchester City hätte in jedem Fall eine gewisse Brisanz.
Zum einen spielte Ronaldo vor seiner Zeit bei Real Madrid für sechs Jahre bei Stadtrivale Manchester United. Daneben würde er mit Pep Guardiola auf einen der größten Förderer Lionel Messis treffen.
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Quelle: Perform

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