Klopp nach Wutausbruch von TV-Experte Sutton kritisiert

Jürgen Klopp war nach seinem Rundumschlag wegen der Anstoßzeiten das große Gesprächsthema in der Premier League. Der ehemalige Chelsea-Profi Chris Sutton, der mittlerweile als TV-Experte beim von Klopp attackierten Sender "BT Sport" arbeitet, konterte nun die Vorwürfe des Ex-BVB-Trainers. Die Kritik Klopps sei "ziemlich erbärmlich", schrieb Sutton in seiner Kolumne für die "Daily Mail".

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Klopp hatte zuvor die zahlreichen Liverpooler Spiele, darunter waren mehrere samstags um 12:30 Uhr angesetzt, scharf kritisiert.
"Ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen muss. Nach einem Spiel am Mittwoch ist der Termin am Samstagmittag wirklich gefährlich für die Spieler", meinte der Deutsche nach dem Spiel gegen Brighton & Hove Albion, das nur 1:1 endete.
Auch die vielen Verletzten in seinem Team führte Klopp auf den extrem eng getakteten Spielplan zurück. Am Wochenende gesellte sich auch James Milner zu einer langen Reihe an verletzten Spielern, darunter Virgil van Dijk und Joe Gomez.
Doch Sutton war mit dieser Argumentation alles andere als einverstanden. "Jürgen Klopp ist da komplett auf dem Holzweg. Dass der Trainer des FC Liverpool 'BT Sport' für die Verletzung von James Milner verantwortlich macht, ist einfach peinlich", schrieb der 47-Jährige.

Sutton: Klopp profitiert von TV-Vertrag

Im Hinblick auf die Millioneneinnahmen der Reds aus dem TV-Vertrag meinte Sutton weiter: "Sorry, Jürgen, aber so funktioniert das nicht. Man kann nicht so viel Geld einstecken, den Spielern tolle Gehälter zahlen, einen Kader voller Talente haben, in großen Wettbewerben wie der Champions League teilnehmen - und dann auch noch bestimmen, wann man spielt."
Die TV-Sender seien nicht für die Anstoßzeiten verantwortlich. "'BT Sport' oder 'Sky' suchen sich nur die Spiele aus, die sie zeigen wollen. So wie es im Vertrag steht. Klopp und Liverpool haben diesen unterschrieben", stellte der TV-Experte klar.
Neben den Anstoßzeiten hatte Klopp sich auch darüber beschwert, dass in der Premier League weiterhin nur drei Auswechslungen pro Spiel durchgeführt werden dürfen. Der Liverpool-Trainer erklärte dazu: "Fünf Wechsel sind kein Vorteil, sondern eine Notwendigkeit."
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Personalnot bei Liverpool: Klopp erneuert Kritik

Quelle: Perform

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