Graeme Souness hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg.
"Mit den beiden ist nichts los", wird der "Sky"-Experte im "Daily Mirror" zitiert. Der ehemalige Liverpool-Profi spielte damit auf Divock Origi und Xherdan Shaqiri an, die seiner Meinung nach nicht mehr in der Lage sind, die Reds voranzubringen.
Mittelstürmer Origi hat nur noch die Rolle des Reservisten inne, schaffte es mehrfach gar nicht erst in den Kader. Rechtsaußen Shaqiri wird von Klopp meist als Joker eingesetzt, lässt die gewohnte Durchschlagskraft der vergangenen Jahre aber vermissen.
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Ein klein wenig anders liegen die Dinge bei Alex Oxlade-Chamberlain. Der zentrale Mittelfeldspieler wurde in dieser Saison von einer hartnäckigen Knieverletzung ausgebremst und absolvierte bislang nur neun Ligaspiele - keines davon über 90 Minuten.

Liverpool braucht neue Impulse

Der "Daily Mirror" will nun erfahren haben, dass Jürgen Klopp und die Vereinsführung sich mit dem Gedanken tragen, das Trio im Sommer ziehen zu lassen. Der Grund: Dem Kader soll für die kommende Saison eine Blutauffrischung verabreicht werden, es braucht neue Impulse. Vor allem die Konkurrenz in der Premier League versteht es immer besser, das Spiel der Klopp-Auswahl zu lesen und zu beschneiden.
Sollten Origi, Shaqiri und Oxlade-Chamberlain den Meister am Saisonende tatsächlich verlassen, würde Liverpool noch Ablösesummen einstreichen.
Origis Vertrag an der Anfield Road läuft bis 30. Juni 2024, die Arbeitspapiere von Shaqiri und Oxlade-Chamberlain sind bis zum 30. Juni 2023 datiert. Der Marktwert der drei Profis wird von "transfermarkt.de" auf je 14 bis 20 Millionen Euro taxiert.
Im Verkaufsfall darf Liverpool mit 50 bis 60 Millionen Euro kalkulieren, was den finanziellen Spielraum für Neuzugänge ordentlich erhöhen würde.

Kehren die Helden von 2019 Liverpool den Rücken?

Der Abschied dürfte indes emotional ausfallen. Die drei Spieler gehörten allesamt schon 2019 zur Mannschaft, als Liverpool die Champions League gewann.

Divock Origi feiert das Tor zum 4:0 gegen Barcelona

Fotocredit: Getty Images

Mehr noch: Origi avancierte beim Halbfinal-Wunder gegen den FC Barcelona, als die Reds ein 0:3 aus dem Hinspiel wettmachten und die Katalanen zuhause mit 4:0 vom Platz fegten, zum Helden. Der Angreifer legte mit den Toren zum 1:0 und 4:0 den Grundstein zum Finaleinzug, Shaqiri bereitet das 3:0 durch Georginio Wijnaldum vor.
Einschätzung von Fußball-Experte Alexander Netherton (Eurosport London): "Shaqiri hat seine Sache in den vergangenen Jahren gut gemacht, aber er ist nicht mehr in der Lage, das Team zu pushen, wenn er von der Bank kommt. Auch Origi hat abgebaut und trifft in den entscheidenden Momenten nicht mehr. Oxlade-Chamberlain ist durch seine Verletzungen immer anfälliger geworden. Alles in allem wäre es ein sinnvoller Schritt, das Trio gehen zu lassen und die Mannschaft mit frischen Kräften aufzustocken."
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