Kylian Mbappé stellt wohl für jedes europäische Spitzenteam den absoluten Hauptgewinn dar. Allerdings kann nur eine begrenzte Anzahl an Klubs überhaupt eine Verpflichtung in Betracht ziehen.
Als aussichtsreichste Kandidaten auf einen Mbappé-Transfer gelten der FC Liverpool und allen voran Real Madrid, aber auch ein Verbleib bei Paris Saint-Germain, wo sein Vertrag bis 2022 läuft, ist möglich.
Mbappé hat klargemacht, dass er langfristige Planungssicherheit über seine Zukunft haben möchte. Das bedeutet: Sollte er bei PSG bleiben, wird er ein Arbeitspapier mit langer Laufzeit unterschreiben, wie er bei "Téléfoot" erklärte. Entscheidet er sich für einen Wechsel, soll dieser nach Möglichkeit noch im Sommer erfolgen.
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Genau hier liegt laut "Mundo Deportivo" das Problem von Real Madrid. Die Königlichen suchen derzeit nach Möglichkeiten, um einen Transfer des Franzosen realisierbar zu machen, in der Corona-Pandemie kein leichtes Unterfangen. 160 Millionen Euro soll PSG für den Sturmstar fordern, hinzu würde ein jährliches Gehalt von 21 Millionen Euro netto kommen.

Real: Verkauf von Topstars für Mbappé-Transfer notwendig

Für Real ist das in dieser Form nicht zu stemmen, auch weil sonst die Argumente bezüglich eines Gehaltsverzichts der Spieler ad absurdum geführt werden. Deshalb soll Vinícius Júnior möglicherweise in den Transfer eingebunden werden und auch ein weiterer, namentlich nicht genannter Topstar müsste Madrid laut "Mundo Deportivo" noch verkauft werden, um Geld in die Kassen zu spülen.
Aufgrund dieser Umstände hofft man bei Real, dass Mbappé auch noch die kommende Saison bei Paris bleibt und sich im Sommer 2022 für einen ablösefreien Wechsel entscheidet.
Mbappé soll aber nicht unbedingt warten wollen, was Liverpool die große Chance eröffnet. Die Reds sollen bereits in der Vergangenheit bei Paris wegen Mbappé angefragt haben und auch in persönlichen Kontakt mit dem Spieler getreten sein.

Gerücht elektrisiert Liverpool: Klopp jagt Mbappé

Für die Reds, die über die vergangenen zwei Jahre nur ein moderates Transferminus von insgesamt rund 5 Millionen Euro zu verzeichnen hatten, wäre die Ablösesumme trotz der Pandemie wohl leichter umzusetzen.
Somit könnte der Klub von Jürgen Klopp am Ende der große Nutznießer sein, wenn Real aufgrund der finanziell angespannten Situation zu zögerlich agiert.
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