Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht. Timo Werner durchlebt mit dem FC Chelsea momentan eine echte Krise. Der Verein hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher, der Stürmer ebenso.

Die Szene in der 88. Minute, als er beim Stand von 0:3 gegen ManCity gegen die Eckfahne getreten hatte, sagte alles.

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Werner tat sich dabei auch noch weh. Mit schmerzerfülltem Gesicht ging er in die Knie, ehe Mitspieler Mason Mount schließlich die Ecke erneut ausführte.

Trainer Frank Lampard fehlten danach einmal mehr die Worte. Seine Erklärung für die Probleme von Werner - und auch Kai Havertz - klingt von Woche zu Woche ähnlich: Sie müssten sich erst daran gewöhnen, wie es in der beinharten Liga zugeht.

Lampards alte Leier

"Kai ist jung und Timo ist jung und sie haben noch nie in der Premier League gespielt", sagte Lampard: "Viele Erwartungen sind einfach nicht realistisch." Der Trainer selbst steht massiv in der Kritik.

Auffallend ist allerdings, wie wenig Chancen sich sein Team zuletzt überhaupt erspielte. City filetierte Chelseas Defensive erbarmungslos, und Werner verhungerte in der Spitze. Ob auf dem Flügel oder im Zentrum - nirgends überzeugte er bislang komplett.

Vier Tore in 17 Ligaspielen sind zu wenig. Seinen letzten Premier-League-Treffer erzielte er am 7. November 2020 beim 4:1 gegen West Ham.

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