Premier League: Manchester-United-Trainer Ralf Rangnick wird von Paul Scholes kritisiert

Manchester-United-Interimstrainer Ralf Rangnick gerät immer mehr unter Druck und erntet in England Kritik von allen Seiten. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Ralph Hasenhüttls FC Southampton im Ligabetrieb holte ManUnited-Legende Paul Scholes bei "BT Sport" zum Rundumschlag aus. Dabei ließ der ehemalige englische Nationalspieler auch den deutschen Übungsleiter nicht unverschont.

Ralf Rangnick (Manchester United)

Fotocredit: Getty Images

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich mag den Mann (Rangnick, Anm. d Red.). Ich denke, dass er sehr gut rüber kommt, aber er wirkt, als fehle ihm Trainererfahrung in den letzt fünf oder sechs Jahren", sagte der 47-Jährige.
Rangnicks letzte Trainerstation war RB Leipzig, das er von 2018 bis 2019 und zuvor zwischen 2015 und 2016 trainierte. Sein letztes Trainerengagement außerhalb Leipzigs liegt mehr als zehn Jahre zurück. Damals übernahm er Schalke 04 für die letzten drei Monate der Saison 2010/2011.
"Es ist Manchester United. Sie sollten das Beste in allem haben. Sie haben keinen Plan und holen einen Sportdirektor. Ich denke, er hat in zwei der letzten zehn Jahre eine Mannschaft trainiert", bemängelte Scholes nicht zu Unrecht die fehlende Coaching-Erfahrung Rangnicks in den letzten Jahren.
In Bezug auf das Unentschieden der Red Devils gegen den FC Southampton sagte Scholes, dass "ein Team einen geeigneten Trainer hat und das andere Team einen Sportdirektor, was nicht richtig für Manchester United ist."

Ex-Arsenal-Profi fordert Entlassung

Der frühere Arsenal-Spieler und heutige TV-Experte Paul Merson wurde noch drastischer in seinen Aussagen zum deutschen Übungsleiter. "Zu Einhundert Prozent wird Rangnick in der nächsten Saison nicht für Manchester United verantwortlich sein. Ich sehe es einfach nicht. Da habe genauso gute Chancen, Trainer zu werden", sagte bei "Sky Sports".
"Ich sehe ihn dort nicht und so wie es im Moment läuft, wenn sie nicht unter die ersten vier kommen, wäre ich schockiert, wenn er in die Chefetage aufrücken würde", sagte der 53-jährige und forderte eine Reaktion vonseiten des englischen Rekordmeisters: "Ich weiß, dass das Teil des Deals war, aber ich denke nicht, dass es eine gute Sache ist. Ich denke, das muss bei Manchester United eher früher als später im Keim erstickt werden."
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Quelle: Perform

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