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Wayne Rooney fordert Abgang von Cristiano Ronaldo und Paul Pogba - Manchester United muss sich neu orientieren
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Publiziert 05/04/2022 um 16:01 GMT+2 Uhr
Manchester United läuft weiterhin seinen eigenen Ansprüchen hinterher. Nachdem man im Kampf um die internationalen Ränge zuletzt erneut ins Hintertreffen geraten ist, wurde Kritik an der Kaderzusammenstellung der Red Devils laut. Wenn es nach Klublegende Wayne Rooney fordert einen massiven Umbruch im Kader - und schreckt dabei nicht vor den Namen Cristiano Ronaldo und Paul Pogba zurück.
Cristiano Ronaldo: Abgang im Sommer?
Fotocredit: Getty Images
Seit seiner Rückkehr vergangenen Sommer ins Old Trafford erzielte Ronaldo 18 Tore in 33 Pflichtspielen und rettete den Red Devils einige Male den Kragen. Nichtsdestotrotz müsse sich ManUnited alsbald nach einem Ersatz umsehen, betonte Rooney. Der Portugiese sei inzwischen schlichtweg zu alt.
"Wenn man sich die Zukunft des Vereins anschaut, dann muss man sich für junge, hungrige Spieler entscheiden, um Manchester United in den nächsten zwei, drei Jahren zu beleben. Und Cristiano ist das nicht", erklärte der heutige Trainer vom abstiegsbedrohten Zweitligisten Derby County bei der Talkshow "Monday Night Football" auf "Sky Sports UK".
Vorwerfen will er dem alternden Weltstar aber nichts. "Er ist offensichtlich nicht mehr der Spieler, der er war, als er in seinen Zwanzigern war. So was passiert, das ist Fußball", zeigte er Verständnis.
Auch wenn Ronaldo noch eine "Bedrohung für das Tor" sei, "braucht man für den Rest des Spiels andere, man braucht junge Spieler". Allein an der Personalie Ronaldo werde sich die Zukunft des roten Stadtteils nicht entscheiden. Vielmehr machte Rooney einen weiteren Kritikpunkt im Kader aus.
Paul Pogba: Der Spieler mit den zwei Gesichtern
Dabei geht es um einen weiteren ehemaligen Teamkollegen des Engländers: Paul Pogba. Der 105-Millionen-Euro-Transfer aus dem Sommer 2016 habe seine Daseinsberechtigung im Old Trafford verwirkt. "Es wurde ein Punkt erreicht, an dem es besser wäre, getrennte Wege zu gehen", kritisierte Rooney den französischen Spielmacher.
Ein Umstand, der selbst Pogba einleuchten sollte. "Ich glaube, wenn Paul ehrlich mit sich selbst ist, hatte er wohl nicht den Einfluss auf die Mannschaft, den er sich bei seiner Rückkehr zu Manchester United gewünscht hatte", so der 36-Jährige.
Im Kontrast dazu stehe seine Leistung im Dress der französischen Nationalmannschaft. Dort sei Pogba auf einem deutlich höheren Niveau unterwegs. "Ich sehe ihm manchmal mit Frankreich zu. Dort ist er ein komplett anderer Spieler", erläuterte Rooney das Pogba-Paradoxon.
Um in eine wesentlich erfolgreichere Zukunft starten zu können, müsse man bei Manchester United im Sommer einen Schlussstrich ziehen. "Es lief nicht alles nach Plan und ich finde, dass man nun einige Spieler gehen lassen muss", schloss Rooney ab.
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