Jürgen Klopp - Dietmar Hamann attackiert Liverpool-Trainer nach PK-Eklat: "Niemand hat den Mumm, es ihm zu sagen"
Dietmar Hamann hat Liverpool Teammanager Jürgen Klopp für dessen jüngstes Verhalten auf der Pressekonferenz nach der 0:3-Pleite in der Premier League bei den Wolverhampton Wanderers scharf attackiert. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund hatte sich geweigert, Journalist James Pearce von "The Athletic" auf dessen Frage zu antworten und sich stattdessen verbal mit ihm angelegt.
Jürgen Klopp - FC Liverpool
Fotocredit: Getty Images
Pearce hatte Klopp auf der Pressekonferenz nach der enttäuschenden 0:3 (0:3)-Pleite bei den Wolverhampton Wanderers gefragt, ob Liverpool nach Ansicht des Teammanagers Mentalitätsprobleme habe.
Der ehemalige Dortmund-Trainer reagierte sichtlich gereizt auf jene Frage und machte dem Journalisten eine klare Ansage. "Es ist sehr schwierig, mit dir zu sprechen, wenn ich zu 100 Prozent ehrlich bin. Das mache ich lieber nicht. Du weißt, warum. Für all die Dinge, die du geschrieben hast", erklärte Klopp und ergänzte: "Wenn jemand anderes diese Frage stellen möchte, werde ich antworten."
Aussagen, die beim ehemaligen deutschen Nationalspieler Dietmar Hamann alles andere als gut ankamen.
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"Ich fand es sehr seltsam und kleinlich, und er muss erkennen, dass James Pearce und seine Familie seit diesem Vorfall mit Hass-Nachrichten bombardiert werden, weil Klopp eine Frage nicht beantwortet hat“, kritisierte der TV-Experte gegenüber "talkSPORT" Klopps Verhalten.
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Quelle: Perform
Hamann kritisiert Klopp: "Das kannst du nicht tun"
Nach Ansicht Hamanns sei es von Pearce "absolut richtig gewesen, diese Frage zu stellen". Er verdiente daher "mindestens eine Entschuldigung", so der 49-Jährige weiter
"Liverpool ist ein Verein, der auf Respekt basiert, und ich denke, jemand muss Klopp sagen: 'Das ist der Liverpool Football Club und du kannst das nicht tun'"; forderte Hamann. Der ehemalige Liverpool-Profi kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Zurückhaltung der LFC-Verantwortlichen.
"Wir haben Kampagnen gegen Mobbing und man darf den Liverpool-Trainer sich nicht so verhalten lassen. Ich habe das Gefühl, dass niemand im Verein den Mumm hat, um es ihm zu sagen. So, wie die Dinge im Moment laufen, hilft es ihm nicht und sie helfen sicherlich nicht dem Verein, der über allem steht", betonte er.
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