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Ralf Rangnick: Aus in Manchester nicht im "gegenseitigen Einvernehmen"? Erik Ten Hag angeblich Trennungsgrund
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Publiziert 25/06/2022 um 18:50 GMT+2 Uhr
Überraschend gab Manchester United kurz nach dem Saisonende die Trennung von Ralf Rangnick bekannt. Der Interimstrainer, der die Red Devils für zwei Jahre als Berater hätte unterstützen sollen, würde sich fortan auf seine Rolle als Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft fokussieren. Wie "ESPN" nun berichtet, war aber der neue Coach Erik Ten Hag der eigentliche Auslöser für den Abgang.
Ralf Rangnick
Fotocredit: Getty Images
"Im gegenseitigen Einvernehmen", habe man sich dazu entschieden, künftig getrennte Wege zu gehen, hatte der Premier-League-Rekordmeister Ende Mai offiziell vermeldet.
"Wir sind in den letzten Tagen zu der Überzeugung gelangt, dass es besser ist, mich nur auf die Aufgabe bei Österreich zu konzentrieren. Wir haben den Beratervertrag deshalb aufgelöst", hatte Rangnick selbst erklärt und berichtet, darüber "sehr froh" zu sein.
Nun berichtet der US-amerikanische Sender "ESPN", Erik Ten Hag sei der Hauptgrund für den Abgang von Rangnick gewesen. Der 52 Jahre alte Niederländer übernimmt das Traineramt im Old Trafford zur neuen Saison, wechselte von Ajax Amsterdam auf die Insel.
Demnach stand der frühere Trainer der Bayern-Amateure einer Zusammenarbeit mit Rangnick skeptisch gegenüber. Schon bei der Übergabe soll es offenbar eine erste Unstimmigkeit gegeben haben. Nach Informationen von "ESPN" hatte Rangnick ein persönliches Gespräch mit Ten Hag erwartet, doch der Niederländer bestand darauf, die Unterhaltung lediglich über das Telefon zu führen - zum Unmut des Backnangers.
Ten Hag entschied über Rangnick-Aus mit
Doch auch die Vereinsverantwortlichen waren demnach unzufrieden mit einigen öffentlichen Verlautbarungen Rangnicks. Der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 und RB Leipzig hatte unter anderem den Kader der Red Devils kritisiert und zahlreiche Verstärkungen gefordert.
Vor der Trennung sollen die Bosse aber auch noch einmal mit Ten Hag Rücksprache gehalten haben, wie der US-amerikanische Sender berichtet. Verschiedenen Medienberichten zufolge musste Rangnick bei seiner Trennung dazu eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben.
Sportlich hätte es für den Deutschen auf der Insel ohnehin besser laufen können. Als Sechster verpasste der Rekordmeister die Qualifikation zur Champions League, Rangnick gewann lediglich elf seiner 29 Spiele an der Seitenlinie.
Als Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft startete der 63-Jährige nun ebenfalls durchwachsen. Österreich liegt nach vier Begegnungen in der Nations League hinter Dänemark und Kroatien auf Rang drei in der Gruppe A1.
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Quelle: Perform
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