Timo Werner tritt gegen FC Chelsea und Thomas Tuchel nach: "Am Ende wollte ich nur noch weg"

Timo Werner hat sich über seine Zeit beim FC Chelsea (2020 bis 2022) überraschend offen und negativ geäußert. Der im Sommer 2022 zu Leipzig zurückgekehrte Stürmer kritisierte vor allem Ex-Trainer Thomas Tuchel - unter anderem für die Verpflichtung von 113-Millionen-Euro-Konkurrent Romelu Lukaku. Werner gestand im Gespräch mit der "Sun": "Am Ende wollte ich nur noch weg."

Romelu Lukaku (l.) Thomas Tuchel und Timo Werner (r.)

Fotocredit: Getty Images

Werner war im Sommer nach zwei Jahren in London zu RB zurückkehrt. Bei Chelsea hatte der Angreifer unter Frank Lampard begonnen, ehe Tuchel Anfang 2021 übernommen und später die Champions League gewonnen hatte.
In seiner ersten Saison erzielte Werner zwölf Treffer in 52 Pflichtspielen, in der Spielzeit 2021/2022 waren es elf Tore in 37 Partien. Zwischenzeitlich war Werner unter anderem wegen vergebener Chancen von der Öffentlichkeit teils harsch kritisiert worden.
Dass er in London sportlich nie wirklich glücklich wurde, lag seines Erachtens auch an Tuchel: "Das größte Problem war, dass er in der zweiten Saison einen Stürmer wie (Romelu; Anm. d. Red.) Lukaku vor mich gestellt hat, nachdem ich die Champions League gewonnen und fast jedes Spiel gespielt hatte", sagte Werner im Interview mit der "Sun": "Dann wird das alles vom Trainer ein bisschen vergessen, es war nicht wirklich fair."
Lukaku war im Sommer 2021 für 113 Millionen Euro von Inter Mailand als Sturm-Konkurrent von Werner an die Stamford Bridge gewechselt. Laut Werner habe der Belgier spielen müssen, weil er so viel gekostet hatte. Er selbst habe sich in der Folge nicht mehr genug wertgeschätzt gefühlt – ein Gefühl, das er allerdings brauche, um abzuliefern.

Werner: "Am Ende wollte ich nur noch weg"

So habe der Stürmer in der Folge "einige Chancen ausgelassen und Pech mit VAR-Entscheidungen gehabt. Man konnte sehen, wie mein Selbstvertrauen gesunken ist."
Im Gegensatz zu den Medien hätten die Fans aber auch in dieser schwierigen Zeit stets hinter im gestanden. Werner gestand: "Am Ende wollte ich nur noch weg." Ob er seinen Wechsel bereue? "Dafür ist es zu spät."
Der logische Schritt folgte im vergangenen Sommer: Ein Wechsel zurück zu dem Verein, der ihn einst aufblühen ließ: Leipzig. Das habe er gebraucht, "um wieder Spaß zu haben".
In der aktuellen Saison kommt Werner in 23 Spielen auf elf Tore und vier Vorlagen. Im Champions-League-Achtelfinale erwartet Leipzig nun der Knaller gegen Titel-Favorit Manchester City. Ein Verein, den der 26-Jährige noch bestens aus seiner Premier-League-Zeit kennt.
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Quelle: Perform

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