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Neuer Werner-Vertrag in Leipzig - keine Klausel für Bayern?

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Timo Werner von RB Leipzig

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
26/08/2019 Am 07:25 | Update 28/08/2019 Am 07:42

Timo Werner bleibt RB Leipzig nun doch erhalten. Der 23 Jahre alte Stürmer hat sich mit dem Pokalfinalisten auf einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2023 geeinigt. Sein bisheriger Kontrakt wäre im Sommer 2020 ausgelaufen. Das gaben die Sachsen am Sonntag bekannt. Damit endet ein monatelanger Poker. Werner war lange als Neuzugang beim FC Bayern München gehandelt worden.

Kein Wechsel zu Bayern München oder ins Ausland - stattdessen drei weitere Jahre bei RB Leipzig: Timo Werner hat nach monatelangem Poker Nägel mit Köpfen gemacht und sich für eine langfristige Zukunft beim Pokalfinalisten entscheiden. Der Nationalstürmer verlängerte seinen Vertrag bei RasenBallsport bis 2023.

"Ich bin froh, dass ich bei RB Leipzig unterschrieben habe", sagte Werner kurz vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag.

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Natürlich hat sich dieser Prozess jetzt sehr lange hingezogen, aber ich wollte mir wirklich vollumfänglich sicher sein, dass ich bei diesem Klub die nächsten Entwicklungsschritte machen kann.

Auch die sportliche Führung der Leipziger war erleichtert. "Wir sind froh, dass die Verhandlungen mit Timo Werner nun zu einem positiven Ende geführt haben und er sich zur Vertragsverlängerung mit uns entschieden hat", meinte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. "Das ist ein sehr positives Signal und unterstreicht auch unser Ziel, unsere Stammkräfte langfristig an uns zu binden", sagte Sportdirektor Markus Krösche.

Werner-Vertrag soll Ausstiegsklausel enthalten

Das neue Arbeitspapier soll allerdings auch eine Ausstiegsklausel erhalten. Laut "Bild" soll es sich um eine Ausstiegsklausel handeln, die erfolgsabhängig eine Summe von bis zu 60 Millionen Euro erreichen kann - diese soll sich von Jahr zu jahr verringern. Der Grundpreis soll dabei über 30 Millionen Euro liegen.

Eine bestimmte Klausel mit festgelegter Ablöse für einen speziellen Klub, etwa für den FC Bayern München, soll es nicht geben.

"Ich habe bei Leipzig unterschrieben. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen. Die anderen Sachen sollte man jetzt auf sich beruhen lassen", sagte der 23-Jährige darauf angesprochen.

Werner hatte wohl bis zuletzt auf ein Angebot des Rekordmeisters gehofft, offenbar lag aber nur eine Offerte von Atletico Madrid vor. Die Spanier sollen bereits gewesen sein, für Werner 40 Millionen Euro zu zahlen.

Innerhalb von Deutschland war für Werner nur ein Wechsel zum FC Bayern infrage gekommen. Doch beim Rekordmeister schwanden für Werner zuletzt die Chancen auf einen Platz im Star-Ensemble. Nach den Verpflichtungen von Ivan Perisic und des Brasilianers Philippe Coutinho hatten die Münchner ihren Bedarf an weiteren Offensivspielern gedeckt.

Timo Werner von RB Leipzig

Fotocredit: Getty Images

Zuletzt war spekuliert worden, dass Werner seinen Vertrag bis 2020 bei den Leipzigern aussitzen würde, um im kommenden Jahr ablösefrei nach München wechseln zu können. Leipzig hatte jedoch erklärt, dass ein solcher Deal für den Klub nicht infrage käme, immerhin wolle der Vorjahresdritte für seinen Nationalstürmer noch eine Ablösesumme erzielen.

Werners Leistungen stagnierten zuletzt

In den letzten Monaten hatte die Leistung von Werner stagniert - offenbar auch wegen der fehlenden Klärung um die Zukunft des Stürmers. Leipzigs neuer Trainer Julian Nagelsmann hatte darauf hingewiesen, dass eine schnelle Einigung dem Nationalspieler wieder zu alter Stärke verhelfen könnte.

"Ich glaube, dass er sich selbst viel Druck wegnehmen könnte, wenn er eine baldige Entscheidung treffen würde. Das wäre im Sinne von Timo Werner selbst, im Sinne des Klubs und auch im Sinne seines Trainers", hatte Nagelsmann kurz vor dem Saisonstart im Interview gesagt.

Werner war 2016 vom VfB Stuttgart zu RB Leipzig gekommen und hat in 116 Pflichtspielen 62 Tore erzielt. Mit den Sachsen schaffte er in der Bundesliga auf Anhieb als Vizemeister die Qualifikation für die Champions League. Im vergangenen Jahr reichte es für RB nur für die Europa League, in der neuen Spielzeit mischen die Bullen aber wieder in Europas Königsklasse mit.

(SID)

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