Rodri entspannt nach Boykott von Real Madrid und Vinicius Junior beim Ballon d'Or: "Warum sollte es mir wehtun?"
VonLukas Fegers
Publiziert 12/11/2024 um 17:14 GMT+1 Uhr
Der Ballon-d'Or-Boykott von Real Madrid und seinem Siegfavoriten Vinicius Junior schlug hohe Wellen. Den erhitzten Diskussionen schob nun aber ausgerechnet der stattdessen geehrte Titelträger Rodri einen Riegel vor. "Warum sollte es mir wehtun?", fragte der ManCity-Star am Montag im Interview mit dem spanischen Radiosender "COPE" und erklärte, dass er mit dem Fernbleiben kein Problem habe.
Football - Ballon d'Or ceremony - Rodri's speech (eng)
Quelle: Eurosport
"Es war mein Moment, den ich mit meiner Familie genießen konnte", sagte der spanische Mittelfeldspieler gelassen: "Das Letzte, woran ich denken würde, wären Leute, die nicht dabei waren und nicht mitmachen wollten."
Beim Ballon d'Or hatte sich der Mittelfeldstratege von Manchester City im Oktober gegen das Real-Trio aus Vinicius Junior, Jude Bellingham und Dani Carvajal durchgesetzt. Rodri erhielt die meisten Stimmen, nachdem er mit Manchester City den vierten Meistertitel in Serie gewonnen und mit der spanischen Nationalmannschaft bei der EM in Deutschland triumphiert hatte.
Anstelle von Rodri war allerdings Vinicius Junior zuvor von vielen Fans und Beobachtern als aussichtsreich(st)er Kandidat gehandelt worden - nach seinem Coup mit den Königlichen in der Champions League. Als dann im Vorfeld der Zeremonie die Rodri-Wahl durchsickerte, cancelte die gesamte Delegation der Madrilenen kurzerhand die Preisverleihung in Paris.
Das Nichterscheinen spaltete die Gemüter der Fußballwelt, die Folge: viel Kritik und auch Häme für die Real-Verantwortlichen.
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Ballon-d'Or-Gewinner Rodri gibt sich nach dem Real-Boykott gelassen.
Fotocredit: Getty Images
Kein Ballon-d'Or-Duell im nächsten Jahr
Der Ballon-d'Or-Gewinner selbst aber gab sich jetzt gelassen. "Ich habe großen Respekt vor Vinicius und Real Madrid. Und jeder, der mich kennt, weiß das", sagte Rodri.
Er hätte sich vorstellen können, für Carvajal zu stimmen, meinte der 28-Jährige, "und auch für Vinicius. Vielleicht Carvajal an zweiter Stelle."
Dass es im nächsten Jahr zum Duell 2.0 zwischen Rodri und dem Real-Trio kommt, scheint zum jetzigen Zeitpunkt allerdings bereits ausgeschlossen. Denn mit einem Kreuzbandriss fällt der amtierende Titelträger voraussichtlich für den Rest dieser Spielzeit aus.
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Quelle: Perform
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