Ronaldinho spricht erstmals über seine Gefängnisstrafe in Paraguay

Der ehemalige Ballon-d'Or-Gewinner Ronaldinho hat sich erstmals über seine Paraguay-Einreise mit gefälschten Pässen und die anschließende Gefängnisstrafe geäußert. "Das war ein harter Schlag. Ich hätte nie gedacht, dass ich so eine Situation durchmachen würde", sagte der Weltmeister von 2002 im Interview mit der paraguayischen Tageszeitung "ABC Color".

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Am Abend des 6. März wollte sich Ronaldinho eigentlich auf seine Abreise am nächsten Tag vorbereiten, wurde aber aufgrund ungültiger Papiere in Paraguay festgehalten.
Damals, wie heute, zeigte sich der Brasilianer irritiert von den Vorkommnissen: "Wir waren total überrascht, als wir erfuhren, dass die Dokumente nicht legal waren", erzählte der 40-Jährige: "Seitdem ist es unsere Absicht gewesen, mit der Justiz zusammenzuarbeiten, um die Fakten aufzuklären. Von diesem Moment bis heute haben wir alles erklärt, was die Justiz forderte."
Hinter Gittern konnte der frühere Barcelona-Star trotzdem seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen und spielte mit den Insassen des Öfteren Fußball bzw. Futsal: "Fußball spielen, Autogramme, Fotos, das ist Teil meines Lebens. Ich hätte keinen Grund, das nicht zu machen, noch weniger mit Leuten, die einen ähnlich schweren Moment wie ich erlebten", beschrieb er die Situation im Gefängnis.
Ronaldinho saß insgesamt eine 30-tägige Gefängnisstrafe ab, nach der Entlassung musste er sich jedoch mit seinem Bruder Assis in Hausarrest begeben.
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