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Ronaldo bleibt nach Coronafall auf Madeira - 121 Personen bei Juve in Quarantäne

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Cristiano Ronaldo (Juventus Turin)

Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
12/03/2020 Am 20:07 | Update 12/03/2020 Am 20:07

Cristiano Ronaldo bleibt wegen des Coronavirus vorerst in seiner portugiesischen Heimat. Der Superstar des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin war am Montag nach Madeira gereist. Ronaldo will nach dem positiven Test seines Teamkollegen Daniele Rugani erst einmal auf der Atlantik-Insel bleiben. Die Mutter des 35-Jährigen hatte vor einer Woche einen Schlaganfall erlitten.

Der Europameister hätte am Freitag wieder das Mannschaftstraining aufnehmen sollen, bat jedoch aus familiären Gründen um weitere Tage Urlaub, was ihm der Klub gewährte.

Seine Familie, die Lebensgefährtin Georgina Rodriguez und die vier Kinder, sind ebenfalls nach Madeira geflogen und sollen dort auf das Ende der Epidemie in Italien warten.

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Juventus gab am Donnerstagabend bekannt, dass insgesamt 121 Personen aus dem Umfeld des Klubs unter häuslicher Quarantäne stehen. Zu diesen Personen gehören Spieler, Funktionäre, Betreuer und weitere Klub-Angestellte.

Klub-Aktien stürzen ab

Die Coronavirus-Pandemie und Ruganis Infektion haben auch Auswirkungen auf die Juve-Aktie. An der Mailänder Börse brach das Papier am Donnerstag um acht Prozent ein. Auf Talfahrt sind auch die anderen börsennotierten Serie-A-Klubs Lazio Rom und AS Rom.

Rugani teilte derweil mit: "Mir geht es gut. Danke an alle jenen, die sich um mich sorgen. Ich danke den Ärzten und den Krankenpflegern, die diesen Kampf gegen die Pandemie führen."

Italiens Regierung will Vereine unterstützen

Die italienische Regierung arbeitet an einem Sonderplan für den Sport. So sollen Mitarbeiter der Sportvereine auf Kurzarbeit gestellt werden. Die Klubs sollen bei der Zahlung der Sozialabgaben entlastet werden.

Der Sport macht laut Schätzungen 1,7 Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts aus, was etwa 30 Milliarden Euro entspricht. Erwartet wird eine schwere Liquiditätskrise für die Klubs, vor allem für jene der unteren Ligen.

(SID)

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