Juventus Turin: Champions League entscheidet wohl über Zukunft von Trainer Andrea Pirlo

Der Druck auf Andrea Pirlo von Juventus Turin wird immer größer. Jetzt bekommt der Trainer der Bianconeri auch noch von Juve-Sportdirektor Fabio Paratici zugesetzt, der klare Forderungen stellt. "Andrea Pirlo wird in der nächsten Saison unser Trainer sein, wenn wir uns für die Champions League qualifizieren", sagte Paratici gegenüber "Sky Italia" und setzte der Fußball-Legende damit ein Ultimatum.

Andrea Pirlo / Juventus Turin

Fotocredit: Getty Images

Am Sonntag spielte die "Alte Dame" nur 1:1 beim abstiegsbedrohten AC Florenz. Alvaro Morata verhalf den Turinern mit seinem Tor nach der Pause schließlich noch zu einem Punkt.
Das Unentschieden und die damit verbundene schwache Leistung der Mannschaft waren jedoch offenbar erneut zu wenig für die Ansprüche des Vereins.
Dass Juve nach neun Meistertiteln in Folge in diesem Jahr nicht an der Tabellenspitze der Serie A stehen wird, ist längst klar. Mittlerweile droht der italienische Vorzeigeklub auf Platz fünf abzurutschen.
Das würde zugleich bedeuten, dass das Team um Superstar Cristiano Ronaldo in der kommenden Saison nicht in der Champions League spielt.

Pirlo: "Bin nicht glücklich mit Blick auf die ursprünglichen Erwartungen"

Um dieses Worst-Case-Szenario zu verhindern, stellte der Klub jetzt also den Einzug in die Königsklasse als Bedingung, dass der ehemalige Weltklasse-Fußballer seinen Job als Trainer bei der "Alten Dame" behalten darf, wie Paratici gegenüber dem Pay-TV-Sender unmissverständlich zu verstehen gab.
In den verbleibenden fünf Liga-Spielen muss der Coach, der die Mannschaft im August als Nachfolger für Maurizio Sarri übernommen hatte, also mindestens Platz vier in der Tabelle halten, um weiterhin im Amt zu bleiben. Keine einfache Angelegenheit, zumal Turin noch die beiden Mailänder Klubs Inter und AC vor der Brust hat.
"Die ursprünglichen Erwartungen für mich und auch für das Team waren andere. Ich glaube nicht, dass wir so gearbeitet haben, wie wir es wollten", sagte Pirlo nach dem Remis in Florenz und räumte ein: "Ich bin nicht glücklich mit Blick auf die ursprünglichen Erwartungen und ich denke, der Klub ist es auch nicht." Aufbruchstimmung klingt jedenfalls anders.
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