Fußballstars setzen Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen

Der italienische Fußball hat ein starkes Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen gesetzt. Sämtliche Fußballprofis und Schiedsrichter der Serie A haben sich am 8. Spieltag anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (25. November) einen roten Strich ins Gesicht gemalt. Das Motto der Aktion lautet "Rote Karte gegen Gewalt".

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Fotocredit: Eurosport

Egal ob Cristiano Ronaldo, Zlatan Ibrahimovic oder Paulo Dybala: Fast alle Spieler haben sich an der Aktion beteiligt und einen roten Streifen auf dem Gesicht getragen. Hintergrund der Aktion ist eine Kooperation zwischen der italienischen Menschenrechtsorganisation "WeWorldOnlus" und der Spielervereinigung der Serie A.
Die Kampagne läuft bereits zum vierten Mal unter dem Hashtag #unrossoallaviolenza, übersetzt bedeutet dies: "Rote Karte gegen Gewalt". Die Menschenrechtsorganisation will mithilfe der Spieler das Thema in der Öffentlichkeit pushen und ins Bewusstsein der Menschen rufen.
Paolo Dal Pino, Präsident der Serie A, sagte: "In Italien und in der Welt ist jede dritte Frau ein Opfer von Gewalt." Gewalt sei subtil, still und nicht leicht zu erkennen. Er fügte hinzu: "Das Phänomen der Gewalt gegen Frauen nimmt immer dramatischere und unannehmbare Konturen an. Dank unserer Initiative ist es uns in den letzten Jahren gelungen, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen. Ich danke den Spielern und Schiedsrichtern."
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Quelle: Perform

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