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Italienischer Verband will Abspaltungen und Super League mit Maßnahmen verhindern
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Publiziert 25/04/2021 um 10:42 GMT+2 Uhr
Der italienische Fußballverband FIGC plant offenbar Maßnahmen, die Abspaltungstendenzen und die Gründung einer Super League verhindern. Demnach darf kein Klub der Serie A zur Meisterschaft zugelassen werden, der sich einem alternativen Projekt zu den UEFA-Wettbewerben anschließt. Außerdem sollen strengere Kontrollen über die Ausgaben und die finanzielle Stabilität der Klubs eingeführt werden.
Juventus chairman Andrea Agnelli has been forced to admit defeat in the European Super League project
Fotocredit: Getty Images
Ab Montag will der Verband eine Diskussion über eine Gehaltsobergrenze (Salary Cap) starten, berichtete die römische Tageszeitung La Repubblica.
Elf Serie-A-Klubs fordern indes Strafen für die drei italienischen Vereinen - Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand -, die sich dem Projekt einer europäischen Super League angeschlossen hatten.
In einem Schreiben verlangen sie, dass bei der nächsten Serie-A-Versammlung Maßnahmen gegen Juventus, Milan und Inter ergriffen sollen. "Sie haben heimlich gehandelt und Pläne geschmiedet, die dem gesamten italienischen Fußballsystem einen schweren Schaden verursachen würde", heißt es in dem Schreiben.
Die elf Klubs wollen den Rücktritt von Inters Geschäftsführer Giuseppe Marotta und von Milans Präsident Paolo Scaroni erzwingen, die beide im Serie-A-Board sitzen. Um die beiden zum Rücktritt zu bewegen, müssen mindestens 14 Serie-A-Klubs einen Misstrauensantrag einreichen.
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(SID)
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