Super League: UEFA droht Liverpool, Real Madrid und Co. mit Ausschluss aus nationalen Ligen
In der Nacht von Sonntag auf Montag haben zwölf europäische Top-Vereine ihre Drohung wahr gemacht und die Gründung einer europäischen Super League angekündigt. Die UEFA hatte bereits am Sonntag das Vorgehen scharf kritisiert und mit einem Bann gedroht. Unterstützung bekam der europäische Fußball-Verband dabei von den nationalen Verbänden und der FIFA.
Trent Alexander-Arnold vom FC Liverpool
Fotocredit: Getty Images
Bei den Vereinen, die sich zusammengeschlossen haben und damit ein Konkurrenzmodel zur Champions League schaffen wollen, handelt es sich um die englischen Klubs FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea, die spanischen Topteams Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid sowie Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand aus Italien.
Die deutschen Top-Vereine FC Bayern München und Borussia Dortmund sind – vorerst – nicht involviert.
Bereits vor dem offiziellen Statement, dass die zwölf beteiligten Vereine in der Nacht zeitgleich und gemeinsam veröffentlichten, hatte die UEFA angekündigt, die Bemühungen fortzusetzen, "um dieses zynische Projekt zu stoppen – ein Projekt, dass auf dem Eigeninteresse von einigen Vereinen begründet ist und das zu einer Zeit, in der die Gesellschaft mehr denn je Solidarität benötigt."
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26/07/2025 um 21:12 Uhr
Macht die UEFA ihre Drohung war, werden die der Super League angehörigen Top-Klubs in Zukunft in keinem anderen internationalen und nationalen Wettbewerb mehr starten dürfen.
"Wie zuvor von der FIFA und den sechs Konföderationen bekanntgegeben, werden die betreffenden Klubs aus jeglichen anderen Wettbewerben auf nationaler, europäischer oder globaler Ebene ausgeschlossen, und ihren Spielern könnte die Möglichkeit verwehrt werden, ihre jeweiligen Nationalmannschaften zu vertreten", heißt es im Statement weiter.
WM und EM ohne Top-Spieler aus der Super League?
Bedeutet im Umkehrschluss: Der FC Liverpool, Manchester United und Co. dürften nicht mehr in der Premier League, Real Madrid und der FC Barcelona nicht mehr in La Liga antreten. Zudem würden Welt- und Europameisterschaften in Zukunft ohne die Top-Spieler der beteiligten Vereine auskommen müssen.
Derweil kündigten die Super-League-Klubs an, zeitnah Gespräche mit UEFA und FIFA führen, "und in partnerschaftlicher Zusammenarbeit die besten Resultate für die neue Liga und den gesamten Fußball" erzielen zu können, heißt es im Statement der Abtrünnigen.
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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